Anleitung: WordPress Backup wiederherstellen – Datenbank und Dateien

Erste Hilfe

Die regelmäßige Datensicherung ist Pflicht, das hat sich bei den meisten WordPress-Nutzern herumgesprochen. Doch was tun, wenn der Ernstfall eintritt? Wie spielst du das Backup wieder zurück auf den Server? Unsere Anleitung zeigt es dir – Schritt für Schritt.

Hinweis: Es lohnt sich, das Tutorial bereits vor einem möglichen Ausfall deiner Webseite auszuprobieren, etwa auf einem Testsystem. Dann wirst du deutlich mehr Ruhe haben. Auf jeden Fall gehört der Link zur Anleitung in deine Notfall-Bookmarks.

Falls du es „eilig“ haben solltest, hier der direkte Weg zu den einzelnen Methoden:

  1. Datenbank wiederherstellen mit phpMyAdmin
  2. Datenbank wiederherstellen mit Adminer
  3. Das Adminer Plugin für WordPress
  4. Datenbank wiederherstellen mit MySQLDumper
  5. Dateien wiederherstellen mit FileZilla

Beachte bitte jedoch auch unsere Hinweise zur Vorbereitung der Datenbank für eine doppelte Absicherung.

Datenbank oder Dateien zurückspielen – was ist der Unterschied?

Zunächst einmal solltest du unterscheiden: Möchtest du

  • Eine Datenbank wiederherstellen (diese enthält alle Blogbeiträge, Seiten, Produkte deines WordPress-Shops..) und/oder
  • Die Dateien der WordPress-Installation (inklusive deiner hochgeladenen Bilder etc.)?

Die meisten Backup-Programme – wie etwa unser Plugin BackWPup – sichern beides, wenn du es so eingestellt hast (vielleicht ein guter Zeitpunkt, dies zu überprüfen).

Hinweis: Das Export-Modul von WordPress ist kein Ersatz für eine vollständige Backup-Lösung. Es spielt lediglich einzelne Bestandteile der Datenbank aus. Wichtige Informationen etwa zum Theme oder zu Widget-Inhalten werden damit nicht gesichert, ebenso wenig die Dateien der WordPress-Installation oder deine hochgeladenen Medien.

Eine Datenbank-Sicherung stellst du in der Regel wieder her, wenn deine WordPress-Installation nicht mehr funktioniert bzw. du dich nicht mehr einloggen kannst, und eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben wird (Beispiel: „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“). Prüfe vor dem Wiedereinspielen jedoch, ob eine andere Ursache vorliegt:

  • Ist der Datenbankserver bzw. dein Provider aktuell nicht erreichbar?
  • Hast du falsche Zugangsdaten in der Datei wp-config.php hinterlegt?
  • Kann die Datenbank repariert werden?

Ist der komplette Inhalt deines Webservers verlorengegangen, oder gilt es – etwa nach einem „Hack“ auf deinen Blog bzw. Shop – das komplette System wiederherzustellen, dann musst du auch die Dateien-Sicherung hochladen. Wir erklären dir beide Varianten.

Datenbank wiederherstellen – Die Vorbereitung

Die meisten Backup-Dienste und -Plugins erzeugen ein ZIP-File. Dieses entpackst du lokal auf deinem Rechner. Darin solltest du eine Datei mit der Endung „.sql“ oder „.sql.gz“ finden – das ist der Inhalt deiner Datenbank-Sicherung.

SQL File
Eine beispielhafte Datensicherung – mit der gesuchten SQL-Datei

Wir zeigen dir in diesem Abschnitt eine Vorgehensweise, bei der zunächst das Tabellenpräfix der Datenbanktabellen abgeändert wird, so dass beim anschließenden Import neue Tabellen angelegt werden. Damit bleiben die noch existierenden Datenbank-Inhalte erhalten – eine Sicherheitsmaßnahme, denn auch dein Backup könnte fehlerhaft und/oder veraltet sein. Stellst du das nach erfolgreichem Hochspielen fest, so kannst du immer noch auf Teile der alten Tabellen zurückgreifen.

Hinweis: Bei großen Datenbanken (ab etwa 100 MB, abhängig von deinem System) kann es sein, dass du diese nicht ohne weiteres bearbeiten kannst, um den Tabellenpräfix zu ändern. Dann – oder wenn du die Datenbank ohne den Umweg über neue Tabellen zurückspielen willst – verzichte einfach auf die nachfolgenden Schritte.

Zur Präfix-Änderung gehst du wie folgt vor:

  • Öffne die Datei wp-config.php aus deiner Dateiensicherung mit einem Texteditor. Oder lade diese mittels FTP von deinem Server herunter, wenn du nur eine Datenbank-Sicherung gemacht hast.
  • Suche dort die Zeile $table_prefix  = 'wp_'; (das Präfix kann ggf. auch anders lauten als wp_).
  • Ändere das wp_ in wpneu_ (oder in ein beliebiges anderes aber eindeutiges Kürzel) und speichere die Datei.
  • table prefix

  • Öffne die SQL-Datei deiner Datenbanksicherung, ebenfalls mit einem Texteditor.
  • Führe im Editor eine Suchen/Ersetzen-Abfrage durch: Lasse dabei in der kompletten Datei wp_ durch wpneu_ ersetzen (Oder durch was auch immer dein neues Kürzel sein mag).
  • Datenbank Präfix suchen ersetzen

  • SQL-Datei speichern, und das ändern des Tabellenpräfix ist abgeschlossen.

Wichtig: Bitte denke bei dieser Variante daran: Nach dem Wiederherstellen der Datenbank musst du noch die geänderte wp-config.php auf deinen Webserver hochladen, damit deine WordPress-Installation auf die neuen Tabellen zugreift.

Nun kann es mit dem eigentlichen Rückspielen bzw. Import der Daten losgehen. Hier die Variante mittels phpMyAdmin, das die meisten Webspace-Provider als Werkzeug vorinstalliert haben.

Datenbank wiederherstellen mit phpMyAdmin

Logge dich zunächst bei deinem phpMyAdmin-Zugang ein.

  • Bei Servern von Strato ist dies möglich unter Ihr Server → Datenbanken verwalten → zentraler phpMyAdmin Login.
  • Bei 1&1 unter Hosting → Webspace verwalten → MySQL-Datenbank → phpMyAdmin.

Für alle anderen Anbieter: Frage bitte direkt beim Provider nach. Das Ganze sieht dann – je nach phpMyAdmin-Version – in etwa so aus:

phpmyadmin zentrale
Die zentrale Oberfläche von phpMyAdmin
  • Wähle aus der Liste Links die Datenbank aus, die du wiederherstellen willst, falls sich auf deinem Server mehrere Datenbanken bzw. WordPress-Installationen befinden (Mit einem Klick auf den Datenbanknamen db00xyz).

    Tipp: Falls du dir hier unsicher bist, um welche Datenbank es sich handelt: Der Datenbankname steht ebenfalls in der wp-config.php, in der Zeile define('DB_NAME', 'NameDerDatenbank');.

  • Gehe in der Menüleiste oben auf Importieren.
  • Klicke auf den Durchsuchen-Button. Navigiere zur entpackten SQL-Datei aus deiner Datensicherung, die du wiederherstellen möchtest.
  • In der Regel sind die sonstigen Werte richtig voreingestellt. Als Zeichencodierung kommt meistens „utf“ bzw. „utf-8“ zum Einsatz. Manche Datenbanken sind auch unter ISO-8859-1 (Latin 1) kodiert. Ein falsch eingestelltes Format würdest du nach dem Import etwa an fehlerhaft dargestellten Sonderzeichen in deinen Blogbeiträgen bemerken.
  • Das Format muss auf SQL stehen, es sei denn, deine Backup-Lösung hat ein XML-File ausgespielt.
  • Mit einem abschließenden Klick auf OK wird das Einspielen gestartet.

Warte, bis dir – hoffentlich – eine Meldung signalisiert, dass der Import erfolgreich abgeschlossen ist. Nun sollte deine Datenbank sowie deine Seite wieder funktionieren. Falls du das Tabellenpräfix verändert hattest, muss zuvor die veränderte Datei wp-config.php auf den Server hochgeladen werden. In diesem Fall kannst du auch die alten Tabellen löschen, wenn du sicher bist, dass alle Inhalte auf dem aktuellen Stand sind (in phpMyAdmin unter dem Punkt „Struktur“, dort Tabellen mit dem alten Präfix auswählen, unten im Auswahlfeld auf „Löschen“).

Bei manchen Providern können nur Datenbanken bis zu einer bestimmten Dateigröße auf einmal hochgeladen werden. Importierst du eine größere Datei, enthältst du eine entsprechende Fehlermeldung. Dann hilft ein sogenannter SQL Splitter, der das SQL-File in mehrere Dateien aufteilt. Etwa der SQLDumpSplitter für Windows. Für Linux oder Mac OS lies bitte diese Hinweise.

SQLDumpSplitter
Der SQLDumpSplitter

Vorsicht: Informiere dich vorab gut über den SQL Splitter, den du installieren willst. Es gibt auch Splitter-Werkzeuge, die Malware oder unnütze zusätzliche Software enthalten. Falls dein Provider nur kleine phpMyAdmin-Importpakete zulässt, entstehen bei großen Datenbanken (ab etwa 20MB) sehr viele kleine Einzelpakete. Dann ist ein Rückspielen via Adminer oder dem MySQLDumper zu empfehlen, sofern der Webhoster den entsprechenden MySQL-Datenbankzugriff zulässt.

Beim SQLDumpSplitter wird dabei eine zusätzliche Datei ausgespielt, welche die Datenstruktur der Tabelle enthält (*DataStructure.sql). Diese muss zuerst importiert werden. Danach folgen – in der Reihenfolge der Dateinamen-Nummerierung – die einzelnen gesplitteten SQL-Files. Bei anderen Tools findest du nähere Hinweise in der jeweiligen Beschreibung.

Datenbank wiederherstellen mit Adminer

Gerade bei größeren Datenbanken ist das Wiederherstellen mittels Adminer (ehemals phpMinAdmin) meist deutlich komfortabler. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Tool zur Verwaltung von Datenbanken, das lediglich aus einer einzelnen PHP-Datei adminer.php besteht. Diese lädt man hier herunter, spielt sie auf den Webserver (mittels FTP, siehe hier) und ruft sie dort auf. Legst du Adminer im Hauptverzeichnis deines Servers ab, so reicht dazu die Eingabe von www.deinedomain.de/adminer.php im Webbrowser. Daraufhin wird folgende Anmeldemaske aufgerufen:

adminer login
Die Login-Maske von Adminer

Hier meldest du dich mit den Benutzerdaten deines Datenbank-Accounts an. Du erhältsts diese im Benutzeraccount deines Servers, sie sind jedoch auch in der wp-config.php deiner WordPress-Installation enthalten. Bei einigen Providern ist es notwendig, statt „localhost“ die tatsächliche Serveradresse anzugeben. Diese sollte ebenfalls im Server-Benutzeraccount hinterlegt sein.

Nach der Anmeldung hast du Zugriff auf deine Datenbank, die einzelnen Tabellen sowie den Menüpunkt „Importieren“ (in der Sidebar links oben):

Adminer DB
Die Datenbank-Ansicht von Adminer

Klickt man auf diesen Menüpunkt, so gelangt man zur Import-Funktion, mit der sich das Datenbank-Backup wiederherstellen lässt:

Adminer Importfunktion
Die Importfunktion von Adminer

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Mit Datei importieren kannst du das auf deinem Rechner lokal gespeicherte Datenbank-Backup auswählen (als SQL- oder als komprimierte GZIP-Datei), über einen Klick auf „Ausführen“ wird dieses dann in deine Datenbank eingespielt. Vorsicht: Die existierende Server-Datenbank bzw. die im Backup enthaltenen Tabellen werden dabei überschrieben. Gegebenenfalls berücksichtige bitte vorab unsere Erläuterungen unter Vorbereitung der Datenbank.
  • Mittels Im Server lässt sich hingegen ein Backup einspielen, das du vorab via FTP auf deinen Webserver geladen hast. Das Backup muss dabei im gleichen Verzeichnis liegen, wie die Datei adminer.php, und in adminer.sql bzw. adminer.gz umbenannt werden. Wenn das Rückspielen der Sicherung via „Datei importieren“ fehlschlägt, etwa aufgrund eines Server-Timeouts bzw. bei niedrigen Upload-Geschwindigkeiten deiner Internetverbindung, dann versuche alternativ diese Methode anzuwenden.

Die Checkbox „Bei Fehler anhalten“ kannst du deaktivieren, falls

  • Restliche Datensätze manuell nachimportiert werden sollen, wenn es zu einem Abbruch des Imports kommt
  • Der Import Datenbank-Fehler auswirft, die vernachlässigbar sind

Es lohnt sich in diesem Fall, „Nur Fehler anzeigen“ angehakt zu lassen. Denn ansonsten musst du nach dem Import durch eine Vielzahl positiver Statusmeldungen scrollen, um eventuelle Fehler aufzuspüren.

Wichtig: Nach der Verwendung von Adminer solltest du die Datei adminer.php aus Sicherheitsgründen wieder vom Server löschen, ebenso ein eventuell dort hochgeladenes Backup (Bei Nutzung der Importvariante „Im Server“). Oder aber du legst diese in einem passwortgeschützten Server-Bereich ab.

Das Adminer Plugin für WordPress

Manche Provider lassen es nicht zu, dass du dich von deinem lokalen Rechner aus mit der Server-Datenbank verbindest. Beispielsweise ist dies bei einzelnen Strato PowerWeb Paketen der Fall. Dann wird bei der Anmeldung an Adminer eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben (etwa: „Can’t connect to local MySQL server through socket /tmp/mysql.sock“).

Hier hilft unser kostenfreies Plugin Adminer für WordPress weiter. Es bindet die Bedienung der adminer.php in das Backend von WordPress ein, womit die Zugriffssperre umgangen wird. Dazu installierst du das Plugin und rufst nach der Aktivierung Werkzeuge → Adminer auf (in der Sidebar des WordPress-Backends):

Adminer WordPress Plugin
Das Adminer WordPress Plugin

Du musst dabei nichts weiter einstellen, die Anmeldedaten zieht sich das Plugin direkt aus deiner WordPress-Installation. Ein Klick auf „Starte Adminer Inside“ beziehungsweise „Starte Adminer in einem neuen Tab“ reicht, um Adminer selbst aufzurufen. Nun kannst du fortfahren, wie im vorangegangenen Abschnitt beschrieben.

Tipp: Willst du die Adminer-Importfunktion „Im Server“ nutzen, so müssen die zu importierenden Dateien im Plugin-Verzeichnis ..wp-content/plugins/adminer/inc/adminer/ liegen

Datenbank wiederherstellen mit MySQLDumper

MySQLDumper ist ein Sicherungsprogramm für MySQL-Datenbanken, das auch dem einfachen und schnellen Zurückspielen von Backups dient. Und das unabhängig davon, ob sie mit MySQLDumper erstellt wurden, solange es sich um ein SQL-Standardformat handelt. Das Tool wird ebenfalls auf dem Webserver installiert:

  • Hier die aktuellste Version herunterladen (unter „Download“) und lokal auf dem Rechner entpacken.
  • In den entpackten Ordner msdx.x.x wechseln, alle dortigen Verzeichnisse und Dateien via FTP in einen neuen Unterordner deines Webservers laden.
  • Die Installationsroutine install.php aufrufen. Liegen die hochgeladenen Daten im Serververzeichnis „mysqldumper“, so gibst du hierfür www.deinedomain.de/mysqldumper/install.php in deinen Browser ein.
  • Gewünschte Sprache auswählen und auf „Installation“ klicken.
  • Die Datenbank-Parameter eingeben: Datenbank-Hostname, Benutzer, Passwort und ggf. den Datenbank-Namen selbst (siehe hierzu die Erläuterungen unter „Datenbank wiederherstellen mit Adminer“). Danach „Zu MySQL verbinden“ klicken.
    mysqldumper login
  • Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt ist, „speichern und Installation fortsetzen“ bestätigen.
  • Nun öffnet sich die zentrale Verwaltung von MySQLDumper, die sich jederzeit unter der Eingabe von www.deinedomain.de/mysqldumper/ erneut aufrufen lässt:
    mysqldumper zentrale

Das Datenbank-Backup, das du zurückspielen möchtest, legst du im Unterverzeichnis ../work/backup/ von MySQLDumper ab (in unserem Beispielfäll wäre dies also /mysqldumper/work/backup/). Bei einer Erstinstallation des Tools – bzw. wenn das Backup selbst nicht mit dem MySQLDumper erstellt wurde, muss dieses Verzeichnis vorab manuell angelegt werden (etwa mittels FileZilla, dazu später mehr).

Nun navigierst du im MySQLDumper-Menü (in der linken Sidebar) zum Punkt „Wiederherstellung“. Wenn die zu importierende Datenbank – wie eben beschrieben – korrekt abgelegt wurde, erscheint dort ein Verweis „Dateien anderer Programme“:

DB wiederherstellen
Datenbank wiederherstellen mit dem MySQLDumper

Nun wählst du die wiederherzustellende Datei aus, und bestätigst die Schaltfläche „Wiederherstellen“ oben links:

restore

Die Aktion musst du einmal mit „OK“ bestätigen, außerdem wirst du noch nach der Kodierung der Backupdatei gefragt (in der Regel ist diese utf8). Und schon wird das Zurückspielen gestartet. Bitte beachte auch hier, dass deine alte Datenbank bzw. bereits vorhandene Tabellen überschrieben werden.

Hinweis: Die Funktion „Wiederherstellen bestimmter Tabellen“ lässt sich nur nutzen, wenn das Backup auch mit dem MySQLDumper erstellt wurde.

Wichtig: MySQLDumper sollte in einem passwortgeschützten Bereich deines Webservers installiert werden. Das Werkzeug bietet dafür eine eigene Option „Verzeichnisschutz erstellen“. Bitte beachte, dass dies bei einigen Server-Konstellationen zu Problemen führen kann. Alternativ entfernst du das gesamte MySQLDumper-Verzeichnis, sobald die Datenbank erfolgreich zurückgespielt wurde.

Dateien wiederherstellen mit FileZilla

Nach dem Einspielen der Datenbank geht es nun noch darum, sämtliche Dateien der WordPress-Installation wiederherzustellen. Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn die Daten auf dem Webserver komplett verlorengegangen sind bzw. wenn trotz Datenbank-Reparatur nicht sämtliche Bereiche des Blogs funktionieren (wie etwa Beitragsbilder, durch Plugins zugesteuerte Funktionen, Bestandteile des Blog-Designs etc.).

Die in deinem Backup gesicherten Dateien werden via FTP (File Transfer Protocol, eine Datentransfer-Methode) auf den Webserver hochgeladen.

Hinweis: Dabei werden bereits existierende Inhalte überschrieben. Solltest du dir nicht sicher sein, ob dein Backup dem letzten Stand entspricht, und sind auf dem Webserver noch Dateien vorhanden, so kannst du diese vorab auf deinen Rechner transferieren (ebenfalls über FTP). Unterschiedliche Stände zwischen Backup und dem Ist-Stand des Servers lassen sich somit nachträglich korrigieren. Das gilt natürlich nicht, wenn deine WordPress-Instanz gehackt wurde (Gefahr von Viren und Malware).

Das gängigste FTP-Programm ist das kostenfreie FileZilla. Es muss lokal auf dem Rechner installiert werden. Hier geht es zum Download der Client-Version für Windows, Mac OS X und Linux. Zum Wiederherstellen deines Dateien-Backups gehst du danach wie folgt vor:

  • Entpacke das ZIP-File der Dateiensicherung in ein Verzeichnis auf deinem Recher.
  • Lege im Benutzeraccount deines Servers einen FTP-Zugang an (eine Anleitung hierfür sollte dir dein Provider bereitstellen).
  • Starte Filezilla.
  • Gehe im Menü oben auf Datei → Servermanager. Klicke im sich öffnenden Menü auf Neuer Server.
    filezilla servermanager
  • Nun kannst du den Server- und Benutzernamen sowie das FTP-Passwort in die entsprechenden Felder eintragen (siehe Screenshot). Die restlichen Felder können in der Regel leer bleiben. Klicke danach auf „Verbinden“.

    Wichtig: Wenn möglich, nutze eine gesicherte FTPS/SSL-Verbindung, statt der Voreinstellung „Unverschlüsseltes FTP verwenden“. Hierbei nutzt fast jeder Webhoster eigene Varianten. Siehe die Tutorials von 1&1, HostEurope, all-inkl.com, DomainFactory und Goneo oder frage bei deinem Provider nach der richtigen Vorgehensweise.
    Sollte dein Provider kein SSL unterstützen, so ändere vor dem Herstellen der Verbindung dein FTP-Passwort (im Benutzeraccount deines Webservers). Verwende dieses temporäre Passwort dann lediglich für das Wiederherstellen des Backups und setze es danach wieder zurück.

  • Im linken Fenster (unterhalb von „Dateiname“) siehst du nun den lokalen Inhalt deines Rechners, rechts den des Webservers. Navigiere im linken Bereich zu dem Ordner, in dem dein entpacktes Backup der WordPress-Dateien liegt. Es sollte ungefähr wie folgt aussehen, und in der Regel mit dem Ordner „wp-admin“ beginnen:
    filezilla
  • Markiere nun alle Ordner und Dateien deines Backups: Klicke einmal auf den obersten Eintrag (in diesem Fall „wp-admin“), scrolle nach unten, halte die Umschalttaste/Shift gedrückt, klicke auf den letzten Eintrag. Nun sind alle Ordner und Dateien blau hinterlegt.
  • Klicke mit der linken Maustaste in den blauen Bereich, halte die Maustaste gedrückt und ziehe die Dateien mit dem Cursor in das rechte Serverfenster.

Nun beginnt FileZilla mit dem Kopieren. Sollten auf dem Server noch Dateien vorhanden sein, so wirst du gefragt, ob du sie überschreiben möchtest (siehe den Hinweis zu Beginn dieses Abschnitts). Wenn alle Inhalte erfolgreich verschoben sind, dann ist dein Dateien-Backup wiederhergestellt. Deine Blog bzw. dein Shop sollte nun wie gewohnt funktionieren.

Allgemeine Fragen zu diesem Tutorial beantworten wir gerne in den Kommentaren. Für spezielle Fragestellungen nutze bitte das wpde.org-Forum. Solltest du weitere Möglichkeiten kennen, ein Backup wieder einzuspielen, freuen wir uns über dein Feedback in Kommentarform.

Titelbild: © Felix E. Guerrero Lizenz: CC BY-SA 2.0

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Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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Kommentare

24 Kommentare

  1. #1

    Hallo Michael,

    vielen Dank – ein sehr guter Rundumschlag zum Thema. Ich selber verwende nur noch den MySQLDumper für Datenbank-Backup/Restore, weil der (als einziger?) mit der bei einigen Providern zum Teil sehr knappen Laufzeitbegrenzung für PHP-Scripte umgehen kann. Mit dem Dumper ist man auf der sicheren Seiten.

    • #2

      Hallo Heiko,

      das war jüngst auch meine Erfahrung, bei einem Blog-Umzug von einem größeren Server hin zu einem einfachen Strato-Webpaket. Lediglich der MySQLDumper und das Adminer-Plugin von Frank schafften es, die geringe Performance auszugleichen. Sonst hätte ich die 200MB große Datenbank wohl nie aufgespielt bekommen.

      Es ist recht anachronistisch, dass einige Provider bzw. Pakete lediglich die interne Variante via phpMyAdmin und Datenpakete von rund 2MB zulassen. Dann sollte man wohl eher in einen Managed Server o.ä. investieren.

  2. #3

    auch ich verwende immer noch MySQL Dumper,hoch abgesichert, weil uralt,
    er ist jedoch für 90% meiner Kunden oder Familienmitgliedern so einfach zu bedienen, dass sie ihn lieben. 🙂

    und er hat den Riesenvorteil, dass er nicht ein WP Plugin ist,
    denn Plugins funktionieren nur, wenn du noch ins Backend kommst und bei den meisten Crashes ist genau das dann nicht mehr der Fall.

    und wie Heiko richtig erwähnte kann er am besten mit Laufzeitbeschränkungen umgehen und riesengroße Datenbanken splitten.

    ich habe zu MySQL Dumper auch ein Schritt für Schritt Tut veröffentlicht

    http://www.texto.de/daten-sichern-mit-mysqldumper-incl-domainumzug-mit-wp-1637/

    zu Filezilla kann ich nichts sagen, weil ich auf Windows seit “ewigst” SmartFTP (kostet) verwende und auf Mac Cyberduck,

  3. #4

    @Heiko: ich sehe den MySQL Dumper etwas kritisch. Es ist ein tolles Tool, aber die Entwicklung scheint eingeschlafen, Sicherheitsthemen sind damit nicht bearbeitet. Ich bin kein Experte des Tools, der Entwicklung, aber die das letzte Release und die Aktivitäten auf der Site liegen sehr lange zurück. Ggf. sollte man dies bedenken beim Nutzen des Tools auf Live-Systemen.

    Siehe:
    https://github.com/DSB/MySQLDumper
    http://forum.mysqldumper.de/mysql-dumper-2-t7082.html

  4. #7

    @Frank: Ja, das daran denke ich auch immer. Das letzte Update war im 2011. Andererseits ist der Entwickler sehr aktiv in seinem Forum uns supportert ordentlich. Ich denke also nicht, dass das Projekt “eingeschlafen” ist. Von einer Version 2 war auch schon die Rede im Forum. Also ich denke/hoffe, da geht es noch weiter.

  5. #8

    Super tolle Beschreibung, aber wie alle Backupfunktionen von Entwickler für Endwickler gemacht.
    Warum gibt es sooo viele einfache Backup-Plugins, die aber keine einfache Möglichkeit zum wieder Einspielen mitbringen, die auch von einfachen Menschen bedient werden können ohne ein Informatikstudium oder Kenntnisse in PHP. WordPress ist so schön einfach zubedienen. Warum ist dann ein Reset so umständlich und nur mit Tricks möglich??
    Übrigens warum ist WordPress 4.0 nicht frei von Warnung-, Hinweismeldungen, wenn ich DEBUG freischalte?? Hauptsache Release? (Quick and dirty) Nervt beim Basteln von eigenen Plugins.

  6. #9

    @Joachim Schwarz: Dem Manne kann geholfen werden: UpdraftPlus
    https://wordpress.org/plugins/updraftplus/

    Damit kannst Du gaaaanz einfach backupen und auch restoren. 😉

  7. #10

    Ich habe eben in 10 Minuten mit null Vorkenntnissen geschafft, was überall umständlich erklärt wird. Ich habe ein Backup (von einer Subdomain) gemacht, mir auf der neuen (Hauptdomain) das WP Importer Plugin heruntergeladen und installiert und bin anschließend auf Werkzeuge – Daten importieren – WordPress gegangen und habe die Backup-Datei ausgewählt. Nach ein paar Minuten war alles da, wo es sein sollte.
    Ich weiß nicht wie sich das auf Traffic etc auswirkt aber in meinem Fall war mir das noch egal, Hauptsache alles ist da wo ich es haben wollte. Und das ist es *uff*

  8. #12

    Ich benutze den Dumper jetzt zum erstenmal. Und zwar möchte ich mal folgendes ausprobieren: Es gibt eine Offline-Version von WordPress: Instant-Wordpress. Ich möchte versuchen, dort (also quasi auf einer Test-Webseite) die Datenbank meiner echten Webseite (bei WordPress.org) einzuspielen. Leider bietet Instant-Wordpress nur phpMyAdmin an. Was man total vergessen kann. Da meine Datenbank viel größer ist als 2 MB. Kennt sich jemand mit Instant-Wordpress aus. Und kann mir sagen, wie ich ein Datenbank-Backup von MySqlDumper dort einspielen kann? Wäre ganz toll!

  9. #15

    Hallo,
    ich weiß das der Beitrag etwas älter ist, aber ich würde mich freuen trotzdem noch eine Antwort zu bekommen. 🙂

    Und zwar bin ich gerade dabei ein Backup meiner WordPress Installation durchzuführen. Aus mir unbekannten Gründen kann ich mit BackWPup nur ein Datenbank Backup machen, beim Backup inklusive Dateien schmiert das Plugin ab.

    Nun meine Frage:
    Wenn ich mit BackWPup ein Datenbankbackup mache und zusätzlich manuell den kompletten WP Ordner vom FTP-Server lade, kann ich damit die Installation zu 100% wiederherstellen oder fehlt dann noch irgendwas bzw. kann es dabei Konflikte geben?

    Wahrscheinlich eine doofe Frage, aber ich will einfach nur sicher gehen, habe leider nicht soo die Ahnung davon 😀

    Vielen Dank!

    • #16

      @Josh: Es kann sein, dass das Gesamt-Backup aufgrund von Restriktionen deines Webspace/Webhosting-Anbieters nicht komplett durchläuft.

      Mit der Datenbank und allen WP-Dateien (inklusive aller Unterordner) kannst du deine Installation im Notfall komplett wieder herstellen. Achte jedoch darauf, ob eventuell Plugins zum Einsatz kommen, die Daten auf ein anderes Verzeichnis auf deinem Webspace auslagern, oder in eine separate Datenbank. Das sollte jedoch in der Regel nicht der Fall sein. Im Zweifelsfall sicherst du einfach alle Verzeichnisse deines kompletten Pakets und auch alle eventuell angelegten Datenbanken.

      • #17

        Wow, danke für die superschnelle Antwort, das hilft mir schonmal sehr weiter 🙂
        In meinem Webhosting Paket sehe ich nur eine Datenbank und deren kompletter Inhalt findet sich auch in der Datei wieder die BackWPup gesichert hat, von daher bin ich wahrscheinlich auf der sicheren Seite.
        Danke nochmal!

  10. #18

    Ich bin was WP im Allgemeinen und mit Backup im Speziellen ein Anfänger und stelle vermutlich eine Anfängerfrage. Aber ich möchte mich der Frage von Josh anhängen. Mir scheint, dass die Sicherung mit Hilfe Eures Tools sehr einfach ist (ich habe es gekauft). Aber die Rückspielung erscheint mir doch komplex. Zuerst Datenbanktabellen zurückspielen, dann u.U. die Dateien per FTP hochladen. Daher finde ich die Frage von Josh interessant und möchte vorsichtshalber nochmals nachhaken:
    Macht es Sinn, neben der Backup mit Eurem Tool, den gesamten Inhalt auf dem Root meines Servers mit einem FTP Client runterzuladen (also quasi eine Spiegelung). Und falls mal irgendwas nicht mehr läuft (z.B. Hacker Angriff) kann ich dann im Worst Case einfach das ganze vom lokalen Rechner 1:1 rüber kopieren? Und dann so tun, als wäre nichts gewesen?
    Besten Dank für die Hilfestellung.

    Grüsse
    Alex

  11. #19

    Hallo. Ich hätte mal eine Frage.
    Das Backup über MySQL Dumper funktioniert. Auch auf dem Server sehe ich anschließend diese Dateien im Ordner Work/Backup. Ich mache alle 4 Wochen ein Backup meiner Datenbank. Anschießend bleibt dies natürlich im Dumper. Wenn ich jetzt (Dezember) nach 4 Wochen mein nächstes Backup gemacht habe. Und anschließend in der Sidebar auf “Verwaltung” gehe. Dann steht nur das neue Backup vom Dezember. Nicht aber das vom November. Löscht Dumper Backups? Das wäre doch total kontraproduktiv. Oder stimmt bei meiner Konfiguration des Dumper etwas nicht. Ich meine, mich zu erinnern: dass früher ältere Backups zu sehen waren im Dumper. Aber jetzt nicht. Kann mir jemand einen Rat geben? Vielen Dank

  12. #20

    Hallo und Frohe Weihnachten!
    Als Dank für die Antworten auf diesem Blog werde ich diesen Kommentar mit ein paar starken Suchworten schmücken. Ich habe in Büchern nachgeschaut. Bei Google und in der Welt des Internets. Aber im gesamten Web habe ich keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Es könnte sein, dass ich selbst über Nacht die Lösung gefunden habe. Ich hatte Heiligabend keine Zeit mehr, das zu testen. Und zwar ergibt sich für mich folgendes Bild. Bei einem Datenbank-Backup erstellt der Dumper auf meinem Server ca. 30 Dateien. 30 ist nicht so viel. Aber wenn ich pro Jahr 12 Backups mache. Dann läpptert sich das. Also war mein Gedanke: bevor ich ein neues Backup mache: nehme ich mir die Zeit und lösche auf dem Server das alte Backup. Es könnte sein, dass ich damit dieses Backup auch im Dumper lösche. Das muss ich noch austesten. Ich werde außerdem probieren: wenn ich ein älteres Backup von meiner externen Festplatte aus auf den Server hochlade. Ob es dann auch wieder bei MySQL-Dumper erscheint. Wäre immerhin möglich. Wenn das nicht der Fall sein sollte. Dann muss ich mir überlegen, ob ich vielleicht die jeweils 3 oder 4 letzten Backups auf dem Server lasse (das ist eine begrenzt Anzahl von Files). Und damit zu jeder Zeit bei einem Absturz meiner Web-Präsenz noch Zugriff auf nicht zu alte Datenbank-Backups habe. Das werde ich gleich nach Weihnahten noch ausprobieren. Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen oder seine Meinung dazu sagen. Auf jeden Fall wünsche ich euch eine schöne Zeit zwischen den Jahren. Eine prima Silvester-Party und ein Frohes Neujahr.

  13. #22

    nen Abend,

    ich habe zu dem thema eine ziemliche Notfallfrage.
    das Datenbankbackup wurde mit BackWPup erstellt.
    Über php my admin ist dieses Datenbank aber nicht wieder einspielbar.
    wie kann ich hier noch vorgehen?
    nacktes WP aufspielen, plugin installieren und dann das Backup einspielen?
    vielen lieben Dank
    Rieke

  14. #23

    Hallo, ich habe nur eine kurze Frage, nicht zum Procedere an sich, sondern zur (durchschnittlichen) Dauer der Wiederherstellung aus einem Backup. Also bei einer durchschnittlichen Website und durchgeführt durch eine Person mit Vorkenntnissen…
    Danke schon mal.

    • #24

      @Lolli: Das lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Wenn keine technischen Probleme auftreten, die entsprechenden Dateien vorliegen etc. kann dies in 10 Minuten (Datenbank) + 20 Minuten (Files) erledigt sein.

      Wenn jedoch erst noch Teile der alten Datenbank oder der Files gesichert werden müssen, sonstige Stände abzugleichen sind, eventuell ein Hack bereinigt werden muss etc., auch deutlich länger.

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