WooCommerce Wochenrückblick #6: Übersetzungen, WordCamp Schweiz & Abmahnungen vermeiden

Auf dem WordCamp in der Schweiz war auch WooCommerce ein Thema. Bei den Übersetzungen des Systems tut sich etwas. Und: Es gibt viele neue nützliche Erweiterungen. Dies und mehr in unserem Wochenrückblick.

WooCommerce @ WordCamp Schweiz

Mitte September traf sich die Schweizer WordPress-Community zum WordCamp Switzerland 2015, wir selbst waren als Sponsor mit dabei. Im Vordergrund stand natürlich WordPress selbst. Doch nicht nur auf den Fluren, auch an unserem Stand wurde fleißig über #WooMattic und die rosige Zukunft von WooCommerce diskutiert.

Dabei gab es durchaus auch kritische Stimmen zum Thema eCommerce, insbesondere was das Thema Rechtssicherheit anbelangt. Manche Freelancer meinten, sie würden WooCommerce-Projekte nicht in ihr Portfolio mit aufnehmen, da ihnen die Rechtslage zu unsicher sei. „Im Zweifelsfall bin ich als Auftragnehmer unter Umständen ja mit haftbar, wenn es zu Abmahnungen etc. kommt“, so die Meinung.

In Deutschland sind die Restriktionen für Shop-Betreiber besonders hoch. Doch auch die Schweiz scheint dieses Thema durchaus zu beschäftigen. Es ist schade, dass hierdurch ein Engpass im Open Source-Umfeld entsteht, beziehungsweise dass dies kleinere Anbieter und Freiberufler abschreckt.

Während des Contributor Day spielte WooCommerce ebenfalls eine Rolle: Erstmals führten wir die deutschsprachige Übersetzung auf translate.wordpress.org weiter (dazu gleich mehr). An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Organisatoren des WordCamp Switzerland, für ein sehr gelungenes Event.
 

Übersetzungen von WooCommerce ab sofort auf WordPress.org

Und damit sind wir schon beim nächsten Thema. Erst kürzlich interviewten wir Jens Nachtigall zum Thema „Übersetzungen für WooCommerce“. Die Qualität der deutschen Sprachversion lässt sich nur durch neue freiwillige und fachlich versierte Helfer optimieren, aber auch durch mehr Abstimmung innerhalb der Community.

War bislang Transifex das Werkzeug der Wahl, so wechselt die internationale Übersetzung von WooCommerce ab sofort komplett auf http://translate.wordpress.org/locale/de/default/wp-plugins/woocommerce. Mehr zu der Entscheidung kannst du hier nachlesen.

translate WooCommerce
Der aktuelle Übersetzungsstand von WooCommerce auf WordPress.org

Was bedeutet dieser Schritt nun? Er ist sicherlich wichtig, um den Prozess zur Übersetzung von WordPress-Plugins und -Themes zu vereinheitlichen. Die Herausforderungen in der Praxis bleiben jedoch bestehen, so lange sich nur wenige Personen aktiv an der Übersetzung beteiligen.

Hinweis: Falls du dabei mithelfen willst, WooCommerce ins Deutsche (oder in eine andere Sprache) zu übersetzen, dann findest du in diesem Beitrag weitere Informationen.

Kundenfreundlichkeit mit WooCommerce – ganz praktisch

Nicole Kohler von WooThemes hat einen tollen Blogbeitrag zum Thema „Kundenfreundliche Gimmicks mit WooCommerce realisieren“ geschrieben. Neben den – teils sehr kreativen – Ideen präsentiert sie dabei gleich auch das passende Plugin oder einen sonstigen Lösungsansatz.

Hier ein paar Auszüge aus der Sammlung:

woodocumentation
Manche Produkte brauchen eine ausführliche Dokumentation. Auch hierzu hat der Beitrag Tipps parat. (Bild: © WooThemes)

Abmahnungen für den Onlineshop vermeiden

eRecht24 hat eine Infografik „In 7 Schritten zum abmahnsicheren Online Shop“ veröffentlicht. Spannender als die Grafik ist der Beitrag selbst: Für Einsteiger in die Thematik bietet er eine gute Übersicht darüber, was es beim eigenen Onlineshop zu berücksichtigen gilt, um eine Abmahnung unwahrscheinlicher zu machen.

„In 7 Schritten zum abmahnsicheren Online Shop“. (© abmahnung-internet.de)
„In 7 Schritten zum abmahnsicheren Online Shop“. (© abmahnung-internet.de)

Sicherlich muss dieses Wissen vertieft werden – etwa über ein geeignetes Fachbuch. Dennoch taugt der plakative Ansatz, um sich selbst zu hinterfragen, wie man bei den sieben genannten Säulen bereits aufgestellt ist.

Quelle: https://www.abmahnung-internet.de/abmahnwarner/abmahnung-online-shop.htm.

Was sonst noch geschah…

  • Ein Plugin soll den Export von WooCommerce in Google Shopping erleichtern.
  • WooThemes berichtet über eine POS-Anbindung an WooCommerce. Das zugrunde liegende System „Lightspeed“ spielt hierzulande zwar keine große Rolle, aber der Beitrag inspiriert für ähnliche Projekte.
  • Dieses Tutorial zeigt dir, wie sich die Reihenfolge der Adressfelder im Bestellprozess ändern lässt.
  • Es gibt neue Richtlinien für die Bezeichnung von Plugins auf WordPress.org. Entwickler von (WooCommerce-) Erweiterungen sollten diese kennen.
  • Bin ich als kleiner Onlineshop ebenfalls vom EuGH-Urteil rund um Safe-Harbor betroffen? Rechtsanwalt Thomas Schwenke weiß mehr.

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Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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