WooCommerce Wochenrückblick #15: WooCommerce.com, Slack und Abo-Shops

WooCommerce.com geht an den Start. Und Slack hilft dir bei der Organisation deines Onlineshops. Dies und mehr in unserem Wochenrückblick.

WooThemes.com wird zu WooCommerce.com

Für Außenstehende war es schon immer etwas verwirrend: Das erfolgreichste Shop-System heißt WooCommerce, wird jedoch von WooThemes betrieben, das wiederum zu Automattic und damit zur WordPress.com-Familie gehört. Nun stärkt WooThemes seine populäre Marke. Es wechselt sein Portal WooThemes.com komplett auf die Domain WooCommerce.com.

Wer im Netz nach WooCommerce sucht, landet zukünftig also auch auf der entsprechenden Plattform gleichen Namens. Dieser Schritt ist weit mehr als nur Kosmetik. Und er wurde laut einem Statement von Mark Forrester – dem Mitbegründer von WooThemes – von langer Hand vorbereitet. Der Wechsel sorgt für eine neue Ausrichtung: Weg von einem breit aufgestellten Anbieter für Themes und Plugins, und hin zum wichtigsten Kernprodukt.

Alle unsere Themes wandern zu WooCommerce.com, für unsere Kunden wird sich nichts ändern.

, so beruhigt Forrester die Nutzer von Storefront, Canvas & Co. Auch am Open Source-Prinzip werde man natürlich festhalten. Trotzdem dürfte Automattic mit dem Domain-Namenswechsel auch strategische Ziele verfolgen.

Die Zukunft hält einige Neuerungen und Überraschungen für die Nutzer von WooCommerce bereit, auch das machte der eCommerce-Pionier klar. Ob es möglicherweise bald auch lokale Satellitenseiten geben wird? Noch gehört woocommerce.de einem anderen Anbieter.

Slack & WooCommerce

Immer mehr Unternehmen und Selbständige optimieren ihre Prozesse mit Slack. Das beliebte Tool ist nicht nur bei der teamübergreifenden Kommunikation äußerst hilfreich, auch ToDos und Statusmeldungen lassen sich damit bestens organisieren. Bei Onlineshops gibt es besonders viele administrative Aufgaben zu bewältigen, von der Bestellannahme über die Abwicklung der Bezahlung bis hin zum Versand oder der Nachbestellung von Produkten. Dementsprechend groß ist der Hebel, wenn man WooCommerce und Slack miteinander verbindet.

Genau das macht unser neues Plugin Slack Connector. Es kommt mit einem eigenen WooCommerce-Modul daher.

slacklovewoo

Natürlich lassen sich darüber aber auch WordPress selbst sowie bbPress-Foren mit Slack verknüpfen. Ein paar beispielhafte Anwendungsfälle für Shopbesitzer:

  • Informiere dein Team – oder einzelne Teammitglieder – über neue Bestellungen. Dabei kannst du filtern, wer bei welchem im Warenkorb enthaltenen Produkt eine Nachricht erhält. Das ist vor allem dann besonders praktisch, wenn dieses von einer Filiale aus verschickt wird, oder von einem bestimmten Mitarbeiter bearbeitet werden muss.
  • Du vertreibst Produkte von anderen Anbietern oder Waren, die erst noch individuell hergestellt werden? Auch hier kann dir der Slack Connector die Kommunikation abnehmen.
  • Dein Produkt-Lagerstand ist niedrig? Mit dem Slack Connector erhält das zuständige Team oder dein Lieferant in Echtzeit eine Benachrichtigung und kann entsprechend reagieren.

Mehr zu den Möglichkeiten und den Features des Slack Connector erfährst du in diesem Beitrag.

Waren im Abo-Modell vertreiben

Mit WooCommerce lassen sich auch Shops bzw. Portale umsetzen, die Waren und digitale Güter im Abo-Modell anbieten. Egal ob dabei Waren, Dienstleistungen oder Content vertrieben wird: Noch mehr als beim Verkauf einzelner Produkte besteht dabei die Herausforderung, ständig neue Kunden und damit Abonnenten zu überzeugen. Denn die Hürde, bis eine regelmäßige Verpflichtung abgeschlossen wird, ist eben doch deutlich höher.

In diesem Blogbeitrag erläutert Nicole Kohler, wie man WooCommerce optimiert, um die Chancen für den Abschluss zu erhöhen. Darunter fallen Tipps wie:

  • Darstellen, welche Produkte und Gimmicks in den bisherigen Auslieferungen enthalten waren, idealerweise mit Kundenstimmen unterlegt.
  • Klare Abo-Modelle mit klaren Preisangaben und einer direkten Vergleichbarkeit herausarbeiten, aufgewertet durch dazu passende Infografiken.
  • Zeigen, wann die Abos geliefert werden können, und welche Optionen es hierzu gibt. Dies kann man beispielsweise anhand eines interaktiven Kalenders demonstrieren. Viele Kunden können damit besser planen und sich gleichzeitig besser vorstellen, welches Abo-Modell zu ihrem Leben passt.
  • Falls du deine Waren nicht nur im Abo vertreibst: Herausarbeiten passender Punkte und Aktionen im Shop, welche die regelmäßige Lieferung bewerben, ohne in zu großer Konkurrenz zur sonstigen Produktpalette zu stehen.

Daily Harvest etwa, ein Beispiel aus dem Beitrag, stellt sehr übersichtlich dar, welche Abo-Modelle möglich sind:

Ein Beispiel aus dem Beitrag: "Daily Harvest" stellt sehr übersichtlich dar, welche Abo-Modelle möglich sind
Das Abo-Modell von „Daily Harvest“, aufbereitet in einer interaktiven Infografik

Die wichtigsten statischen Seiten deines Onlineshops

Erst neulich präsentierten wir hier, wie sich Produktseiten auf besonders kreative Weise darstellen lassen, um die Neugierde der potenziellen Käufer zu wecken. Das Tutorial Must-have pages for online fashion stores von WooCommerce geht in eine ähnliche Richtung, betrifft aber die Optimierung deines kompletten Onlineshops. Die genannten Beispiele sind – anders als der Titel vermuten lässt – nicht nur für Webshops im Modeumfeld spannend.

  • Wie sieht eine peppige „Über uns“- oder Team-Seite aus, die oft zu den meistbesuchten eines Portals gehört?
  • Brauche ich als Shopbetreiber eine öffentlich einsehbare Mission? Und wie lässt sich solch ein Mission Statement authentisch präsentieren?
  • Wie gebe ich meinen Kunden genügend Produktinformationen an die Hand, ohne sie gleichzeitig zu verwirren?
  • Kann man die Versandinformationen und andere rechtlich notwendige Texte so gestalten, dass sie informativ sind, und niemanden abschrecken?
  • Welche Rolle übernimmt bei alledem der Blog zum Shop?

Diese und mehr Fragen werden in dem Tutorial beantwortet. Ein gelungener Rundumschlag mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis, der zum Nachdenken anregt.

Was sonst noch geschah…

  • Chris Lema erklärt, wie sich mehrere URLs für ein Produkt erzeugen lassen, und wie man damit arbeiten kann.
  • BobWP testet das Booking and Appointment Plugin for WooCommerce. Mit diesem lassen sich Buchungsseiten realisieren, die mit einem Google Kalender synchronisiert werden.
  • Produkte von Unterkategorien in der Hauptkategorie verstecken bzw. dort nicht anzeigen? Mit diesem Snippet kein Problem.
  • Mit dem (kostenpflichtigen) Plugin WooCommerce Account Funds können deine Kunden Guthaben einzahlen, das sie dann nach und nach für Produkte einlösen.

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Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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