WooCommerce Wochenrückblick #20: Conversion, Produktkonfigurator und Woo-Argumente

woonews20

Wir sammeln Argumente für das führende Onlineshop-System und für Open Source. Und: Einen Produktkonfigurator kannst du auch mit WooCommerce umsetzen. Dies und mehr in unserem Wochenrückblick.

Einführung in die Conversion Optimierung mit WooCommerce

Bei jedem Onlineshop geht es darum, nach und nach die Conversion zu erhöhen. Das bedeutet den Prozentsatz jener Besucher zu steigern, die am Ende Produkte in den virtuellen Warenkorb legen, bzw. die den Kauf dann auch tatsächlich abschließen. Vereinfacht gesagt gilt: Wenn du viele Besucher hast, aber nur wenige Produktkäufe, dann stimmt etwas nicht mit deiner sogenannten “Conversion Rate”.

Was ist nun eine gute Konversionsrate? Das muss man leider für jeden Webshop individuell herausfinden. Denn das Käuferverhalten hängt von sehr vielen Faktoren ab:

  • Wie kauffreudig ist deine Zielgruppe
  • In welcher (Online-) Branche bewegst du dich
  • Wie attraktiv ist dein Warensortiment (Preis, Darstellung, Beschreibung)
  • Wie viele Mitbewerber hast du und wie stark sind deren Onlineshops aufgestellt
  • Wie gut ist das Webdesign und die Benutzerfreundlichkeit deines Shops
  • Ist dieser mobiloptimiert, laden die Seiten schnell, ist der Kaufabschluss möglichst unkompliziert und selbsterklärend
  • u.v.m.

Dieser Blogbeitrag auf wpdiscounts erläutert die 11 wichtigsten Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Zudem geben die Autoren einfache Tipps, wie sich die Conversion in WooCommerce jeweils optimieren lässt. Das Tutorial richtet sich jedoch an Einsteiger, Fortgeschrittene werden nur wenig Neues entdecken. Zudem sind einige Hinweise sehr allgemein gehalten (“Write killer product descriptions”, hier mehr zum Thema Webshop-Texte).

Spannender ist da schon der Tipp, mit professionellen Produktvideos zu arbeiten, die nicht immer Unsummen kosten müssen. Wir selbst haben gute Erfahrungen mit unserem Video zum neuen German Market gemacht:

Worauf es bei der Erstellung von Produktvideos ankommt, werden wir demnächst in einem separaten Beitrag erläutern.

Argumente für WooCommerce

Du bist dir noch unsicher, ob du deinen geplanten Onlineshop mit WordPress bzw. WooCommerce umsetzen sollst? Oder du realisierst WordPress-Projekte im Kundenauftrag, und brauchst noch ein paar gute Argumente für das weltweit führende Onlineshop-System? In einem Gastbeitrag auf dem sevDesk-Blog erläutere ich die wichtigsten Vorteile aber auch Stolpersteine von WooCommerce.

Dazu zählen unter anderem folgende Themen:

  • WooCommerce eignet sich vor allem – aber eben nicht nur – für Einsteiger sowie für Projekte mit wenig Budget
  • Shops auf WordPress-Basis sind besonders gut skalierbar, sie wachsen also mit deinen Anforderungen und mit der Anzahl deiner Produkte
  • Die Lernkurve ist sehr hoch, vor allem bei Vorerfahrungen mit WordPress
  • “Billig” ist nicht immer gut: Warum es sich lohnen kann, auf Premium-Plugins und -Themes zu setzen
  • Welche weiteren Systeme können einfach und schnell integriert werden, und welche noch nicht
  • Wie kann man die Kosten und den zeitlichen Aufwand für einen neuen WooCommerce-Shop grob eingrenzen

Der Grund für den Gastbeitrag: Wir stellen immer wieder fest, dass es selbst bei jenen Nutzern Unsicherheiten und sogar Vorbehalte bezüglich WooCommerce gibt, die WordPress bereits kennen und auch weiterempfehlen.

Die Kosten für einen WooCommerce-Shop sind oft deutlich niedriger, als bei vergleichbaren Projekten
Die Kosten für einen WooCommerce-Shop sind oft deutlich niedriger, als bei vergleichbaren Projekten

Fragen zu den genannten Punkten kannst du direkt im Blogbeitrag oder auch hier in den Kommentaren stellen. Auch deine persönlichen Erfahrungen interessieren uns: Warum nutzt du WooCommerce, und kein anderes Shopsystem? Mit welchen Anforderungen kommen deine Kunden auf dich zu, und deckt sich dies mit den Features von WooCommerce?

Individuelle Produkte mit WooCommerce verkaufen

Individuell anpassbare Produkte sind nach wie vor gefragt. Um sich ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten, entstehen immer mehr Shops in diese Richtung – auch mit WooCommerce. Damit ein derartiger Webshop funktionieren kann, ist es wichtig, die Benutzerführung so einfach wie möglich zu gestalten. Kein potenzieller Kunde hat die Lust und die Zeit, sich durch umständliche Editoren oder lange Anleitungen zu klicken, um zum gewünschten Endprodukt zu gelangen.

Das Blogteam von WooCommerce stellte jüngst 3 WooCommerce stores with awesome product customizations vor. In dem Beitrag findest du schöne Beispiele dafür, wie der Bestellprozess möglichst schlank gehalten werden kann, ohne an Attraktivität und Kreativität zu verlieren. Selbst sehr komplexe Individualprodukte lassen sich auf diese Weise vertreiben.

Selbst ein sehr umfangreicher Konfigurator lässt sich in WooCommerce umsetzen, wenn auch teils mit Individalentwicklung
Selbst ein sehr umfangreicher Konfigurator lässt sich in WooCommerce umsetzen, wenn auch teils mit Individalentwicklung

Das besondere an dem Beitrag: Die Autoren gehen auch gleich darauf ein, mit welchen WooCommerce-Plugins du vergleichbare Funktionen realisieren kannst. Darunter finden sich beispielsweise Hinweise auf Product Add-Ons, das eher unbekanntere Variation Swatches and Photos oder auf Composite Products.

Buchhaltung an WooCommerce anbinden – am Beispiel lexoffice

WooCommerce wird längst nicht mehr nur von sehr kleinen Onlineshops genutzt. Zudem hat sich die WordPress-Erweiterung bei vielen Shopbesitzern etabliert. Doch was passiert, wenn der Kundenstamm und die Umsätze wachsen? Schnell stößt man dann mit administrativen Arbeiten an seine Grenzen. Dazu gehören Punkte wie Rechnungen schreiben, Käufe für die Steuer einbuchen, Stornos und Rücksendungen verwalten etc.

Aus diesem Grund landen die meisten Shopbesitzer früher oder später bei einer Buchhaltungssoftware wie lexoffice. Mit der Online-Lösung kannst du beispielsweise Rechnungen schreiben, Angebote erstellen, Kundendaten verwalten und dabei automatisch die Buchhaltung erledigen. Wie eine Integration mit WooCommerce und German Market für WooCommerce aussieht, das zeigt dir dieses Video:

Übrigens: German Market für WooCommerce arbeitet nicht nur mit lexoffice zusammen, sondern auch mit dem System sevDesk. Siehe diesen Beitrag.

Was sonst noch geschah…

  1. Was das Thema Barrierefreiheit für WooCommerce-Shops bedeutet, hat das Team von WooCommerce hier sehr schön erläutert.
  2. WooExperte Harald Frey zeigt, wie sich der Produktbewertungs-Tab in WooCommerce ausblenden lässt.
  3. Nick Weisser erläuterte auf dem WordCamp Genf, wie du Bitcoins in deinem Woo-Shop akzeptierst. Hier gibt es die Folien zum Vortrag.
  4. Dieser Anbieter verknüpft WooCommerce mit einem Ticketsystem auf WordPress-Basis, um damit den Kundensupport zu erledigen (wir haben die Lösung selbst nicht getestet, der Verweis gilt mehr als Anregung).

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Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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