WooCommerce Wochenrückblick #17: Sensible Kundendaten, Schlussverkauf und Mobile Shopping

Sales-Seiten im Shop sind nicht nur wichtig, sondern auch schnell umgesetzt. Und Updates von WooCommerce müssen nicht zwangsläufig lästig sein. Dies und mehr in unserem Wochenrückblick.

Update-Policy von WooCommerce

Updates von WooCommerce sind nicht wirklich beliebt. Vor jedem Release steigt die Sorge, dass der Onlineshop nicht mehr durchgängig funktioniert. Oder dass Drittanbieter-Plugins aufgrund von Wechselwirkungen ihren Dienst quittieren. Und das Testen, das hierdurch in regelmäßigen Abständen notwendig wird, bringt auch nicht gerade Sympathiepunkte ein.

Das WooCommerce-Team erläutert nun in einem Blogbeitrag, warum die fortlaufenden Aktualisierungen so wichtig für deinen Shop aber auch für deine Kunden sind. Schließlich gilt es nicht nur deine Installation vor Sicherheitslücken zu schützen, sondern ebenso sensible Kundendaten.

Although WooCommerce never stores full credit card information, your customers’ physical and email addresses might be stored – and could therefore be stolen.

, so erläutert es Nicole Kohler in ihrem Beitrag. Nicht alle Shopbesitzer sind sich über dieses Risiko – und damit über ihre Verantwortung – in vollem Umfang bewusst.

Kohler nennt in dem Tutorial gleichzeitig einige Tipps, wie sich der Update-Prozess schlanker gestalten lässt. Unter anderem rät sie zu einer eigenen Testumgebung und regelmäßigen Backups. Beides ist auch aus unserer Erfahrung heraus absolut notwendig, um mit WooCommerce entspannt Verkaufen zu können. Denn es senkt das Risiko unvorhergesehener Ausfälle erheblich.

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Ankündigungen im WooCommerce development blog

Übrigens: Mit dem WooCommerce development blog bleibst du auf dem Laufenden, was bei zukünftigen Versionen auf dich zukommt. Auch wir berichten regelmäßig über anstehende Neuerungen. Folge uns gerne auf Twitter, Google+ oder Facebook.

Sales-Seiten schnell und einfach umgesetzt

Ob man das Ganze nun Sale, Schlussverkauf, “Black Friday”, “Cyber Monday” oder “Schnäppchen” nennt: Viele Käufer lieben Sonderaktionen. Selbst wenn diese umstritten sind, erhöhen sie die Umsätze von Onlineshops teilweise erheblich. Harald Frey erläutert in seinem Blog, wie sich Sales-Seiten einfach und bequem mit WooCommerce realisieren lassen.

Dazu arbeitet er rein mit Bordmitteln wie den Angebotspreisen von WooCommerce, einer Standard-WordPress-Seite sowie WooCommerce Shortcodes. Du kannst dir sein Tutorial auch als Video ansehen:

An Mobile Shopping führt kein Weg vorbei

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat in einer Studie Total Retail 2016 analysiert, wie sich das Käuferverhalten beim Onlineshopping verändert. Nun mag man von solchen Studien halten, was man will. Dass der Trend hin zu Mobile Shopping geht, dürfte jedoch unumstritten sein.

Bis zum Jahr 2020 werden 75 Prozent der Verbraucher ihr Smartphone für Käufe nutzen, “zumindest in ausgewählten Produktkategorien”, so lassen die Autoren der Untersuchung verlauten. Über Google Analytics & Co. kannst du sehr einfach herausfinden, wie hoch diese Zahl in deinem eigenen Shop und damit bei deiner Zielgruppe bereits ausfällt.

Zunehmend überlebenswichtiger wird damit ein WooCommerce- bzw. WordPress-Theme, das den kompletten Verkaufsprozess auch auf mobilen Endgeräten unterstützt. Und das mit einem optimierten Warenkorb sowie mittels weiterer spezieller Call-to-Action-Elemente arbeitet, die sich nahtlos an das gewohnte “Surf-Erlebnis” deiner Kunden anpassen – wohlgemerkt individualisiert je Endgerät wie Smartphone oder etwa Tablet.

Ein WooCommerce-Shop muss sich an jedes Endgerät individuell anpassen
Ein WooCommerce-Shop muss sich an jedes Endgerät individuell anpassen

Ein weiteres Ergebnis der PwC-Studie: Immer mehr Kunden wünschen sich maßgeschneiderte Angebote, die ein konkretes Problem lösen. Programme zur Kundenbindung würden zwar bereits von 90 Prozent der Konsumenten genutzt. Allerdings schöpften die meisten Shopbesitzer noch längst nicht das volle Potenzial aus.

Verbraucher wünschen sich mehr personalisierte Angebote, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst sind

, so lautet das Fazit von PwC. In diesem Zusammenhang sind auch rollenbasierte Preise oder der Verkauf individualisierbarer Produkte in WooCommerce spannend.

100 WooCommerce Tricks

Mit Snippets – also kleinen Code-Erweiterungen – kann man WooCommerce auf alle möglichen und unmöglichen Szenarien hin anpassen. Es gibt Snippets um

  • Die Anzeige von Produkten zu verändern
  • Den Checkout-Prozess nach eigenen Bedürfnissen anzupassen oder zu erweitern
  • Die Navigation im Shop einfacher zu gestalten
  • Das Reporting zu verbessern
  • u.v.m.

Das Team von pootlepress hat nun in einem Blogbeitrag nicht weniger als 100 WooCommerce Tips and Tricks zusammengestellt. Darunter verbirgt sich Altbekanntes, aber auch so manche Überraschung, mit denen selbst “alte Hasen” noch etwas dazulernen können.

Auch für Shopbesitzer, die sich nicht selbst um die Technik kümmern, lohnt sich die Durchsicht der Liste: Erst hierdurch kommt man auf so manche Idee, wie sich der eigene Shop noch zusätzlich optimieren lässt.

Was sonst noch geschah…

  • Kommentare und Diskussionen auch auf Produktebene, das macht das WooCommerce-Plugin WooDiscuz.
  • Das Studiopress-Framework Genesis für WordPress ist nach wie vor beliebt. Dieses Tutorial zeigt mehrere Ansätze, wie du Genesis mit WooCommerce verknüpfen kannst.
  • Das Warenkorb-Widget lässt sich aufwerten, auch wenn dein Theme dies nicht unterstützt.
  • Mittlerweile laufen 39 Prozent aller Shops mit WooCommerce. Das Team des Herstellers hat einige Argumente zusammengefasst, warum man bei einem Webshop auf WordPress setzen sollte.

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Michael Firnkes

Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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