Erste Schritte

Bevor Sie Ihre Backups planen, sollten Sie einen Blick auf die Einstellungen werfen. Hier legen Sie das allgemeine Verhalten des Plugins fest, das sich auf alle Sicherungsaufträge auswirkt.

Wenn Sie von Version 2 aktualisiert haben, sollten Sie die Einstellungen unbedingt überprüfen. Wir haben in Version 3 vieles verbessert und neu geschrieben; dabei konnten wir nicht alle alten Optionen übernehmen.

backwpup-einstellungen

Hier finden Sie im Reiter Informationen auch technische Auskünfte über die Einstellungen Ihres Servers. Diese kann das Plugin zwar nicht ändern, Sie erhalten aber Hinweise bei eventuell auftretenden Problemen, und wir brauchen diese Daten manchmal für den Support, damit wir Ihnen besser helfen können.

Wir haben Ihnen auch einen Assistenten für den Systemtest eingebaut, den Sie unter dem Menüpunkt Assistenten finden. Hier prüfen wir mit echten Tests, ob das Plugin wirklich überall Lese- und Schreibrechte bekommt, wo es nötig wird. Wenn wir hierbei Probleme finden, bekommen Sie passende Hinweise, die Ihnen dabei helfen, diese Probleme zu beheben.

In den Reitern Allgemein, Aufträge und Protokoll können Sie einfach alles aktivieren, was Ihnen unter die Finger kommt. Auch wenn Sie ein wenig herumprobieren, geht nichts kaputt. Im Reiter Netzwerk füllen Sie bitte die Felder aus, wenn Sie eine zusätzliche Passworthürde per HTTP-Basic-Authentifizierung eingebaut haben.

Die API-Schlüssel für die Dropbox und SugarSync brauchen Sie nur, wenn sie einen der Dienste überhaupt benutzen und nicht die Schlüssel verwenden wollen, die wir schon ins Plugin eingebaut haben. Normalerweise genügen unsere Schlüssel.

Backup mit einem Klick

ein-klick-backup

Die Hauptarbeit unseres Plugins besteht in geplanten Backups. Sie können aber auch ein schnelles Backup ziehen, wenn Sie im Plugin-Dashboard das Ein-Klick-Backup nutzen. Hierbei werden nur die WordPress-Tabellen als SQL-Datei gesichert, keine Anhänge und keine separaten Tabellen. Es gibt auch kein Log. Wir empfehlen dieses Backup, wenn Sie kurz darauf WordPress aktualisieren möchten und Ihr letztes reguläres Backup schon etwas älter ist.

Bitte benutzen Sie diese Funktion nur in solchen Ausnahmefällen.

Ein Backup planen

Geplante Backups laufen automatisch und wiederholt. Sie können festlegen, wohin die Dateien gespeichert oder gesendet werden sollen, was das Backup umfasst – beispielsweise Anhänge und zusätzliche Tabellen – und in welchem Format das Archiv angelegt wird.

Wir bieten Ihnen zwei Wege zum Planen eines Backups an: Assistenten und den Expertenmodus.

Assistenten

Die Assistenten für geplante Backups finden Sie im Plugin-Dashboard und im Menüpunkt Assistenten in der Box Auftrag erstellen.

Ein Assistent fasst mehrere Einstellungen zusammen; er nimmt Ihnen Entscheidungen ab, damit Sie schneller fertig werden.

backwpup-zielordner

Sie sehen die Menge der auszuführenden Schritte und Ihren aktuellen Status jederzeit links in der blauen Box. Sie können bei jedem Schritt zurückgehen und Einstellungen noch einmal ändern – der Assistent merkt sich alles, was Sie bisher eingegeben haben, und Sie verlieren niemals bereits gesetzte Punkte. Das ist schließlich ein Backup-Plugin.

Achtung: Wenn Sie Ihre Backups nur in einem Verzeichnis auf dem Webspace speichern lassen, müssen Sie sich selbst darum kümmern, sie regelmäßig auf Ihre lokale Festplatte zu sichern. Sie können alle existierenden Backups im Menü Datensicherungen finden und herunterladen.

Expertenmodus

Im Menüpunkt Neuer Auftrag können Sie ein Backup detailliert nach Ihren Wünschen planen. Dieser Punkt setzt voraus, dass Sie die Technik des Dateisystems und der Datenbank gut verstehen und auch wissen, welche Tabellen welche Daten enthalten. So können Sie schlankere Backups erzeugen lassen als mit den Assistenten; allerdings kann es auch passieren, dass sie wichtige Daten übersehen.

Bestehende Aufträge bearbeiten

Im Menüpunkt Aufträge können Sie alle existierenden Aufträge ansehen, ändern und löschen. Achten Sie auf Redundanzen: Sie brauchen nicht zwei Aufträge, die nahezu dasselbe tun; erweitern Sie lieber einen Auftrag.
Noch wichtiger ist das letzte Ausführungsdatum: Wenn ein Auftrag nie ausgeführt wird, funktioniert vielleicht etwas nicht. Aktivieren Sie deshalb bei Ihren ersten Aufträgen immer die Fehlermeldungen per E-Mail. So erhalten Sie sofort einen Hinweis zu möglichen Fehlerquellen.

Die Protokolle, die Sie auch im Menüpunkt Protokolle noch einmal finden, geben Ihnen ebenfalls genaue Auskunft über die bereits verrichtete Arbeit. Bitte geben Sie uns diese Protokolle, wenn Sie einmal Hilfe brauchen.

Import

Den Import einer XML-Datei können Sie einfach über den zuständigen Assistenten laufen lassen.

SQL-Exporte oder Dateiarchive Ihrer Anhänge aber sollten Sie separat über die passenden Schnittstellen importieren: SQL über Ihre Datenbank-Administration, die Anhänge per FTP. Wir arbeiten derzeit an einer besseren Importfunktion, die nur über das WordPress-Backend läuft.

Achtung: Wenn Ihre Website gehackt wurde, importieren Sie bitte nicht einfach ein älteres Backup. Der Angreifer könnte schädlichen Code auch in der Datenbank oder in den Anhängen versteckt haben, den Sie jetzt im schlimmsten Fall wiederherstellen. Prüfen Sie deshalb Ihre Backups, bevor Sie sie importieren.

Support

Ihre Rückmeldungen sind uns wichtig. Was funktioniert gut? Was können wir verbessern? Wobei brauchen Sie Hilfe? Im Supportforum auf marketpress.de können Sie sich jederzeit an uns wenden.Allgemein