WordPress und interne Unternehmenskommunikation? Warum wir auf P2 setzen.

WordPress und interne Unternehmenskommunikation? Warum wir auf P2 setzen. 1

„Wer schreibt, der bleibt.“ – Geflügelte Worte sind so schnell aus dem Sinn, wie sie gekommen sind. Daher ist es klug, Ideen und Gedanken schriftlich festzuhalten. Dies sollte schnell und unkompliziert zu erledigen sein. Mit WordPress und dem kostenlosen Theme P2 kann die Kommunikation im Unternehmen, sowie in Projekt-Teams, Vereinen und sogar im Familien- und Freundeskreis verbessert und beschleunigt werden.

Seit über zehn Jahren verfolgen die Entwickler mit dem Open Source Projekt WordPress zwei Kernkompetenzen: Das Publizieren und Kommunizieren im Web. Das Theme P2 konzentriert sich schlicht und einfach anwendbar auf genau diese beiden Kompetenzen.

Es ist eine Weiterentwicklung des Theme Prolouge, welches Automattic vor ca. fünf Jahren veröffentlicht hat. Was Prologue auszeichnete, war der Frontendeditor, neue Beiträge konnten geschrieben werden ohne in den Administrationsbereich wechseln zu müssen. Es eignete sich gut um Statusmeldungen und kurze Nachrichten zu posten und erinnerte an Twitter, das zu der Zeit gerade den medialen Durchbruch erfuhr. Ich habe Prologue damals wie eine Machbarkeitsstudie empfunden, die Idee war prima, aber ich wusste nicht richtig etwas damit anzufangen. Automattic besserte nach und veröffentlichte ein Jahr später Prologue in der Version 2.0 und nannte das Projekt kurzerhand in P2 um.

Neue Anforderungen an interne Kommunikation

Heute gibt es in der Branche der Webentwicklung andere Firmenstrukturen als vor 5 Jahren. Agenturen beschäftigen Menschen über den Globus hinweg, quer durch alle Kontinente und Zeitzonen und verzichten dabei nicht selten auf eine lokale Präsenz. Teams arbeiten denzentral und asynchron, das bringt neue Anforderungen an eine schnelle interne Kommunikation mit sich.

Matt hat in dem Beitrag „How P2 changed Automattic” aufgezeigt, wie P2 die interne Kommunikation verändert hat. Dabei ist P2 einfach: Frontendeditor, ein paar Tastaturbefehle, Benachrichtigungen über neue Inhalte ohne die Seite neu laden zu müssen – ein grafisches Design gibt es ohnehin nicht, das ist es schon. P2 kombiniert die klassischen Funktionen von Blogs und sozialer Medien, die Usability ist für die Nutzer verständlich, unmittelbar und nachvollziehbar.

Global gemeinsam an einem Projekt arbeiten

Auf WordPress.org laufen unter dem Namen „Make WordPress” verschiedene Entwicklerblogs die P2 nutzen. In diesen Blogs finden Informationen zusammen, die an den verschiedensten Stellen diskutiert und beschlossen wurden, es ist Raum für Fragen und Anmerkungen, kurzum wird kompakt über den aktuellen Status eines Teilprojekts der WordPress-Entwicklung informiert.

Aus dem Inpsyde Nähkästchen geplaudert

In unserer Agentur arbeiten verschiedene Teams an unterschiedlichen Projekten und jedes Team hat eine eigene P2 Instanz in einer Multisiteumgebung. Unsere Teamseiten verwenden bis auf den „Authenticator” und „Informer” keine weiteren Erweiterungen. Der Authenticator ist im Einsatz, da unsere Teamseiten nicht öffentlich sind und Informer schickt auf Wunsch Mailbenachrichtigungen über neue Inhalte. Wir kommunizieren in der täglichen Arbeit meistens via Chat und im direkten Gespräch, zusammen mit P2 haben wir eine solide Basis die sich im Alltag bewährt hat.

Ideensammlungen, Rundruf, Gesprächsprotokolle, Linkstipps, Abstimmungen, Statusmeldungen, Geschäftsreporte uvm. lassen sich mit P2 umsetzen und archivieren. Durch die Verschlagwortung können die Inhalte optimal gefiltert werden. WordPress bietet von Haus aus einen RSS-Feed für Schlagworte an. Somit können bestimmte Nachrichten-Themen per RSS-Feed abonniert oder gar in eigene Softwarelösungen importiert werden.

Intranet schlicht und Ressourcen-schonend

WordPress kann nicht nur im öffentlichen Web eingesetzt werden, sondern auch für die interne Kommunikation im Unternehmens-Netzwerk eine Grundlage für ein flexibles Intranet schaffen. Auf Basis einer Multisite lassen sich unterschiedliche Zugriffsebenen und Themenbereiche einrichten. Multimediale Inhalte können eingebunden werden, jede P2 Instanz kann durchsucht und archiviert werden. Der Zugriff kann über den Desktop, mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet, per E-Mail oder sogar dem Jabber-Protokoll erfolgen. Neue Inhalte und Kommentare werden live im Frontend angezeigt, ohne dass die Seite im Browser neu geladen werden muss.

Skalierbar und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen

P2 lässt sich durch Plugins und Widgets an individuelle Anforderungen anpassen . Es eignet sich für Bereiche in denen gemeinschaftlich im Netz gearbeitet wird.

Ausblick in die Zukunft – O2 – Communication is oxygen

P2 bekommt einen neuen Anstrich bzw. einen Nachfolger: O2. Konzeptionell wird es anders sein, als das P2. Alle Funktionen im Detail sind noch nicht bekannt, was wir jetzt aber schon wissen ist, es wird ein Plugin sein und kein Theme. Es soll Entwicklern einfach gemacht werden, für O2 eigene Erweiterungen und Themes zu schreiben. Wer sich auf dem Laufenden halten möchte, kann sich auf der offiziellen Projektseite in den Newsletter eintragen. Beau Lebens, der O2 Projektleiter, hat auf dem diesjährigen WordCamp in San Francisco eine Session zum Thema gehalten, die einen interessanten Einblick in die Geschichte von Prologue, P2 und den aktuellen Stand der Entwicklung von O2 gibt

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