WooCommerce installieren – in fünf Minuten zum Onlineshop auf WordPress-Basis

WordPress Onlineshop

Aktualisiert am 03.04.2017

Einen Onlineshop auf WordPress-Basis starten, um eigene oder fremde Produkte zu verkaufen und damit Geld zu verdienen? Mit WooCommerce wird die Einrichtung fast schon zum Kinderspiel. Wie genau installiert man die beliebte Erweiterung? Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt es.

Noch vor wenigen Jahren war es sehr aufwendig, einen eigenen E-Shop zu betreiben. Auch WordPress galt nicht wirklich als das Mittel der Wahl zu diesem Zweck. Mit dem Start von WooCommerce in 2011 hat sich dies geändert, nicht umsonst gehört die umfangreiche Shop-Lösung zu den beliebtesten WordPress-Erweiterungen weltweit.

WooCommerce ist ein kostenfreies Plugin, das sich prinzipiell in jedem WordPress-Blog einrichten lässt. (Mehr zu den aktuellen Systemvoraussetzungen siehe hier.) Du benötigst für den Betrieb also nicht zwingend eine separate WordPress-Installation oder eine neue Blog- bzw. Shop-Domain.

Die Installation von WooCommerce

Hinweis: Um den entstehenden Shop auf Herz und Nieren überprüfen zu können, bevor dieser „live“ geht, empfehlen wir die Einrichtung einer lokalen Testumgebung. Hierfür eignet sich etwa die vorkonfigurierte Lösung XAMPP (siehe dieses Tutorial zur Installation), oder alternativ MAMP für OS X.

 
Das Plugin selbst ist in wenigen Minuten installiert:

  1. In WordPress einloggen
  2. Den Bereich Plugins in der linken Navigationsleiste aufrufen
  3. Links oben (neben Plugins) auf die Schaltfläche Installieren klicken
  4. woocommerce in das Feld unter Stichwort bzw. Plugins suchen eingeben und mit „Enter“ bestätigen:

    Das WooCommerce Plugin hinzufügen
  5. Hinweis: In einigen Fällen funktioniert die Installation über das WordPress-Backend nicht, etwa bei fehlenden Server-Berechtigungen. Dann muss der Plugin-Ordner „woocommerce“ (zuvor hier heruntergeladen auf euren Rechner) mit allen Unterordnern und Dateien manuell per FTP in das Server-Verzeichnis „/wp-content/plugins/“ hochgeladen werden. Daraufhin lässt sich das Plugin im Bereich „Plugins“ von WordPress aktivieren. (Danach weiter mit Punkt 7 dieser Anleitung.) Siehe hierzu dieses Tutorial.

     

  6. Danach wählst du das WooCommerce-Plugin von WooThemes aus, indem du dort auf Jetzt installieren klickst (das WooCommerce-Icon kann je nach aktueller Version abweichen):

    WooCommerce zur Installation auswählen
  7. Warte den Installationsprozess ab, bis du den Button Aktivieren bestätigen kannst:

    WooCommerce Plugin aktivieren
  8. Sofern WooCommerce nicht automatisch in der deutschen Sprachvariante eingerichtet wird, musst du direkt nach der Installation den Button „Update Translation“ bestätigen:

    Update Translation WooCommerce
    Die Sprache anpassen
  9. Wenn du nun die Seite aktualisierst (Taste „F5“ drücken), sollte das Backend von WooCommerce auf Deutsch erscheinen. Es kann sein, dass einzelne neuere Optionen oder Schaltflächen weiterhin englischsprachig sind, da die Sprachdatei der aktuellen Version noch nicht komplett für alle Länder übersetzt ist. Das hat keinen Einfluss auf deinen Shop selbst.

Einrichtungsassistent durchführen

Direkt nach der erfolgreichen Aktivierung des Plugins startet WooCommerce einen Einrichtungsassistenten. Mit diesem kannst du die wichtigsten Einstellungen deines Shops vornehmen.

Hinweis: Wenn du deinen Shop erst einmal ausprobieren möchtest, oder den Sinn einzelner Funktionen noch nicht verstehst, kannst du den Assistenten bzw. einzelne Schritte davon auch überspringen (bis auf die „Seiteneinrichtung“, dazu gleich mehr). Die Optionen lassen sich jederzeit anpassen und verändern. Siehe hierzu unsere kostenfreie Tutorial-Serie WooCommerce einrichten, die dich Schritt für Schritt durch alle relevanten Punkte führt.

Beginne mit einem Klick auf „Los gehts“:

WooCommerce legt bei seiner Aktivierung automatisch einige Seiten wie die Kasse, den Warenkorb oder den Shop selbst an, die für den Betrieb des Onlineshops benötigt werden. Diesen Schritt „Seiteneinrichtung“ solltest du auf jeden Fall durchführen. Bestätige hierzu mittels „Fortfahren“:

Hinweis: Diese Seiten kannst du bei Bedarf um eigene Informationen ergänzen (siehe den entsprechenden Bereich „Seiten“ in der linken Navigationsleiste von WordPress). Sie enthalten einen sogenannten Shortcode, der die zugehörigen WooCommerce-Funktionen aufruft. Ein Beispiel: die Seite „Kasse“ enthält den Shortcode [woocommerce_checkout]. Es ist möglich, eigene Inhalte vor und nach diesen Shortcodes einzubinden, die dann ober- oder unterhalb des eigentlichen Shops angezeigt werden. Die Shortcodes selbst dürfen jedoch nicht gelöscht oder verändert werden, damit WooCommerce einwandfrei funktioniert.

Mit den Standorteinstellungen lassen sich Optionen wie der Standort deines Geschäfts, die Währung oder Angaben zu Metriken wie Produktgewichte und Produktmaße festlegen. Mehr zu den Auswirkungen der einzelnen Punkte erfährst du ebenfalls in unserer Serie WooCommerce einrichten. In der Regel sind die gültigen Einstellungen für dein Land bereits gesetzt:

Beim nächsten Punkt „Versand & Steuer Einrichtung“ musst du lediglich angeben, ob du deine Produkte versendest (falls du nicht rein digitale Güter verkaufst), und wie WooCommerce mit deinen Steuern umgehen soll. Die Steuerdetails öffnen sich dabei erst, wenn du dich für die Option „exklusive Mehrwertsteuer“ entscheidest:

Tipp: Unser Plugin German Market hilft dir dabei, dass deine Steuern automatisch richtig berechnet und auch ausgezeichnet werden, so dass du deinen Onlineshop rechtskonform betreiben kannst. Weitere Informationen zum Thema Mehrwertsteuer findest du hier.

Danach lassen sich erste Zahlungsarten für deinen Shop aktivieren:

Wie du weitere Bezahldienstleister einbindest, erfährst du in unseren Anleitungen zu Bezahloptionen und zu PayPal.

Mit einem Willkommensbildschirm (ähnlich der nachfolgenden Abbildung) zeigt WooCommerce an, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde:

An dieser Stelle kannst du auch dein erstes Produkt einpflegen. Wir haben hierfür eine separate Anleitung erstellt: Produkte anlegen in WooCommerce. Genau wie bei der Installation von WordPress selbst, so gilt hierbei: Wer eine kompliziertere Einrichtung erwartet hat, den müssen wir leider enttäuschen. 😉

WooCommerce einrichten

WooCommerce bietet unzählige Möglichkeiten, den Onlineshop auf die eigenen Bedürfnisse hin auszurichten, Produkte einzupflegen, das generelle Erscheinungsbild anzupassen, eigene Themes (Designvorlagen) zu verwenden und vieles weiteres mehr.

Wie man die einzelnen Bereiche von WooCommerce – etwa den Shop- oder den Produkte-Bereich – einrichtet und optimiert, dazu verraten wir mehr in unserer Beitragsserie:

Tipp: Es lohnt sich zudem, unserem MarketPress-Blog zu folgen, denn wir veröffentlichen regelmäßig neue Tutorials. Dies kannst du über Twitter, Facebook oder über unseren Newsletter.

Eine Sammlung weiterer WooCommerce-Anleitungen und -Quellen findest du in unserem WooCommerce Reiseführer.

WooCommerce Shop rechtssicher machen

Onlineshop-Betreiber in Deutschland und Österreich stehen vor ganz besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, die jeweils aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen. Eine Abmahnung durch den Anwalt eines Mitbewerbers – etwa bei fehlenden Pflichtangaben zu Produkten, Lieferzeiten etc. – kann schnell teuer werden. Aus diesem Grund haben wir das Plugin German Market für WooCommerce entwickelt. Es hilft dir dabei, deinen WooCommerce-Shop möglichst rechtssicher zu gestalten.

Hinweis: Du hast generelle Fragen zur Installation von WooCommerce? Stelle diese gerne in den Kommentaren am Ende des Beitrags.

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Redakteur bei MarketPress. Blogger aus Leidenschaft, Corporate Blog & Content Marketing Trainer, Buchautor (u.a. "Blog Boosting"). Mit-Organisator des WP Camp Berlin.

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Kommentare

54 Kommentare

  1. #1
    Mario Ritschard

    Danke für deinen Beitrag. Weisst du auch wie das in der Schweiz so aussieht in Sachen Rechtssicherheit?

    • #9

      Hallo Mario,

      unsere Lösung ist hauptsächlich auf Deutschland und Österreich hin optimiert. Rechtsverbindliche Aussagen für die Schweiz kann dir leider nur ein Anwalt geben. Allerdings habe ich über die Google-Abfrage „Onlineshop Schweiz Rechtliches“ einige interessante Hinweise gefunden, unter anderem einen Leitfaden der post.ch. Vielleicht hilft dir dies weiter?

  2. #2

    Musste schmunzeln bei eurer Überschrift: einen Shop in 5 Minuten aufsetzen, ist aber nicht „lustig“ bzw. nicht möglich – vom reinen Aktivieren der Plugins mal abgesehen.

    Ausgehend von den Anfragen, die bei meinereiner oft so reinflattern, kann das gern 5 Wochen oder gar 5 Monate werden — ich geb da nur etwaige Schilderungen von Anwendern weiter…

    Viele Anwender sind bereits mit den Einstellungen von WooCommerce und erst recht vieler Extensions überfordert.

    Das Thema Übersetzungen – ich meine hier ganz explizit die Armada von ThemeForest-Themes, sowie „Original“ WooThemes – treibt viele Anwender in den Wahnsinn, weil die von den entsprechenden Herausgebern einfach im Regen stehen gelassen werden.

    Was ich auch seit Jahren beobachte: viele Anwender gehen zu blauäugig an das Thema „Shop“ heran, haben sich weder rechtlich vorinformiert, noch, sich Gedanken über Logistik, Support, guten Server, etc. gemacht. WordPress, das Shopsystem und Extensions sowie die eigentlichen Produkte sind da noch die kleinsten „Probleme“… 🙂

    • #6

      Hallo David,

      da hast du natürlich Recht. Uns ging es in diesem Fall der grundsätzlichen Installation mehr darum, dass sich WooCommerce vom technischen Prinzip her sehr einfach bedienen und einrichten lässt. So wie WordPress selbst ja auch.

      Die Geschäftsprozesse hinter einem Onlineshop sind natürlich eine ganz andere Baustelle. Diese können schnell sehr komplex werden. So wie man aus einem kleinen Blog-System nicht über Nacht ein umfangreiches CMS macht, was die Anwendungsfälle selbst anbelangt..

  3. #3

    Zeit gestoppt? Mit 5 Minuten-Installation ist sicherlich wie bei WordPress nur die Rohinstallation gemeint 🙂
    Es gibt ja Themes die damit werben, dass sie Woocommerce-kompatibel sind bzw. eine Woocommerce-Shop integriert haben. Was bedeutet das? Kann ich nicht jedes Theme verwenden?
    Kann ich mir mit dem Woocommerce German Market Plugin die Überprüfung des Shops durch einen Anwalt ersparen? Wer haftet?

    • #7

      Hallo Christina,

      ja 🙂 Und dennoch – wie bei der Antwort an David Decker geschrieben – finde ich WooCommerce persönlich sehr einfach zu bedienen. Ich hatte mir dies viel komplizierter vorgestellt, bevor ich mich damit beschäftigt habe.

      Mit einem kleinen, Blog-begleitenden Shop dürfte man auch relativ schnell loslegen können. Bei umfangreichen bzw. alleinstehenden Webshops sieht dies schon anders aus. Da kann alleine das erste Einpflegen von Produkten Tage oder gar mehr dauern. Auch die Grundeinstellungen von WooCommerce tätigt man dann – je nach Komplexität bzw. Anspruch – nicht eben nebenbei.

      Zu den sonstigen Punkten siehe auch die Antwort von Olaf.

  4. #4

    Hallo,

    ich gehe auch davon aus, dass es sich hier um die Zeit für die Rohinstallation handelt. Ich gebe meinem Vorredner David Decker völlig Recht: es KANN einen in den Wahnsinn treiben, wenn man sich im Vorfeld nicht ausreichend Gedanken gemacht hat, ganz besonders zum Thema richtiger Server. Da würde ich mir einen Beitrag wünschen oder hat schon jemand gute Erfahrungen gemacht hinsichtlich guten Providern? BEVOR ich eine Installation in 5 Minuten durchführen kann, muß ich wissen welcher Provider die nötigen Voraussetzungen bietet (SSL, https und vor allem: schneller Performance). Ein langsamer Shop bringt dem User nichts, vielleicht verirren sich mehrere Kunden gleichzeitig in meinem Shop und wollen vielleicht auch noch gleichzeitig kaufen.
    Daher die Frage: welchen Provider könnt ihr empfehlen?

    Vielen Dank
    Hans-Joachim

    • #8

      Hallo Hans-Joachim,

      ein guter Hinweis. Das „Drumherum“ ist dabei oft komplexer, als die Softwarelösung selbst. Und möchte man WooCommerce auf sehr spezielle Anwendungsfälle hin erweitern, so steckt darin unter Umständen enorme Arbeit – wie David Decker zu Recht anmerkt.

      Bitte habe Verständnis, dass wir selbst keine (Shop-) Provider empfehlen können. Vielleicht hat der/die eine oder andere LeserIn jedoch einen Tipp für dich.

  5. #5

    Hallo Christina,

    du kannst viele, aber nicht jedes Theme mit WooCommerce verwenden. In einem „normalem“ Theme sind die WooCommerce eigenen Styles nicht angepasst.

    Rechtsverbindliche Aussagen darf nur ein Anwalt machen, wenn du in Deutschland einen Onlineshop betreiben möchtest, solltest du in jedem Fall eine anwaltliche Beratung einholen.

    beste Grüße

    Olaf

  6. #10

    @Michael Ja, die Bedienung ist in der Tat einfach. Ich habe zwar noch keinen richtigen Shop mit Woocommerce im Einsatz aber kastriert (ohne Warenkorb) für ein Amazon Affiliate Projekt.

  7. #12

    @Olaf d.h man sollte sich bei der Wahl des Themes evtl. überlegen, ob man nicht später einmal einen Shop betreiben möchte.
    Was das Rechtliche betrifft: danke für die klare Antwort. Werde dich in Zukunft zitieren 🙂

    • #14

      @Christina: Ich übernehme die Antwort. Ja, wenn ein möglicher Shop bereits absehbar ist, dann lohnt sich diese Überlegung auf jeden Fall. Ein nicht-WooCommerce-taugliches Theme im Nachhinein daraufhin zu optimieren, das dürfte eine Menge Arbeit bedeuten.

      Zudem sorgen spezielle WooCommerce-Themenanbieter dafür, dass der E-Shop auch noch nach Plugin-Updates funktioniert und richtig dargestellt wird.

      Dann sollte man jedoch ein Theme auswählen, das auch den sonstigen Anforderungen gerecht wird, etwa an den Blog selbst.

  8. #13

    @Michael Ich habe ein Woocommerce fähiges Shopping Theme verwendet, um einen „Shop“ zu realisieren, der Amazon Produkte anzeigt. Und die Produkte habe ich über ein Woocommerce-Amazon Plugin von Amazon importiert. Allerdings mit viel zusätzlicher Handarbeit, da ich beispielsweise nicht die Texte und Bilder von Amazon übernehmen wollte und durfte.

  9. #15
    Roland Dietz

    Na, ganz schön reißerisch, Eure Überschrift. Vom Rest bin ich sehr enttäuscht – eigentlich viel Blabla rein um eine Anleitung, wie man ein (eigentlich beliebiges) Plugin installiert. Wenn die Erweiterungen von MarketPress ebenso wenig von dem halten, was die Werbung so verspricht …

  10. #16

    @Roland Da bin ich anderer Meinung. Das war denke ich, der Artikel für Einsteiger, es wurde ja noch mehr angekündigt. Es gibt durchaus und sogar sehr viele Anwender, die eine detaillierte Anleitung dieser Art brauchen. Man sollte nicht immer davon ausgehen, dass die Leser Webentwickler sind.
    Was ich mir generell wünschen würde bei Marketpress wären Demo-Seiten wo die Plugins verwendet wurden, so dass man live sehen kann, was diese können und sich auch davon überzeugen kann, dass man das, was man vor hat auch damit realisieren kann. Das fehlt mir noch so ein bisschen.
    @Marketpress Wo ist denn hier die Kommentar-Abo Funktion?

  11. #18

    Ich hatte erst auch mehr erwartet, zumal allein das WGM für viele noch völlig unbekannt ist. Aber das wurde hier ja schon mehrfach angesprochen. In 5 Minuten hatte ich das allerdings noch nicht installiert, aber so ungefähr kommt das wohl hin. Doch spätestens mit WGM kommen dann die wunderbar vorbereiteten und installierten Rechtstexte dran und schon sind ein bis zwei Stunden weg. Auch WC hat da so seine Eigenheiten bezüglich der Einstellungen.
    Auch ich Anfangs mit den Woothemes angefangen, hab dann doch den Aufwand der Übersetzung gescheut und mir ein deutschsprachiges Theme von Kriesi gekauft für schlappe 43 Euro. Und das hat sich gelohnt.
    Doch Plugins kauft man wohl am Besten bei Woothemes – außer WGM natürlich –, doch die sind wenn überhaupt internationalisiert – meint mit language files – nur in englisch und die Übersetzung klappt mal besser, mal schlechter. Poedit beisst sich daran häufig die Zähne aus. Gerade habe ich eines dort gekauft und Poedit konnte tatsächlich über zweihundert Strings im Code finden, doch selbst nach der Übersetzung bleibt das Interface noch zu gut 30 Prozent englisch. Eine Katastrophe. Da muss sich gerade bei den Woo-Leuten noch so einiges rumsprechen. Aber Woocommerce ist einfach toll.

    • #20

      @Adrian: Zu WooCommerce German Market (WGM) wird es demnächst noch weitere, separate Anleitungen geben. Alle erst einmal auf dem Niveau für Einsteiger. Ich teile die Erfahrung von Christina Fuchs, dass sich viele WordPress-Neulinge über eine solche Schritt-für-Schritt-Dokumentation freuen. Es schult ja auch generell für die Installation und Administration von Plugins. Allerdings wird es dann mit den „5 Minuten“ zugegebenermaßen sehr knapp 😉

      Schön, dass WooCommerce einen Fan bei dir gewonnen hat. Schließlich sahen zuvor die eCommerce-Möglichkeiten von WordPress sehr beschränkt aus. Von daher ist es ja auch ein Zugewinn für das CMS an sich.

  12. #19

    Da hier einige skeptische Fragen bezüglich des Zeitaufwandes aufkamen: Ja, die Installation ist so einfach wie beschrieben. Habe selber sowohl WooCommerce, wie auch WGM installiert. WGM einfach aus dem Grund der Rechtssicherheit heraus. Lieber zahle ich einmal 60 Euro als von Abmahnanwälten über den Tisch gezogen zu werden. Dass die Anpassung des Shops, wie auch des WGM an die eigenen Bedürfnisse hinterher noch einige Zeit braucht, ist aber denke ich normal. Produkte legen sich ja schließlich nicht von alleine an. Trotzdem ist der Shop rudimentär ab Installation lauffähig – von daher ist die Aussage mit den 5 Minuten richtig.
    WooCommerce funktioniert mit den meisten Themes – aber leider nicht mit allen gleich gut. Es gibt aber auf der WooCommerce Seite Hilfe, wie man die CSS anpassen kann. Ich selber nutze ein Themeforest Theme mit eingebauter WooCommerce Unterstützung und bin damit zufrieden. Die Entwickler reagieren meistens innerhalb von 2 Tagen auf Updates des Shops – auch beim letzten großen Release-Sprung von 1.6 auf 2.0.
    Was das Thema Provider und Ressourcen angeht: wer einen professionellen Shop betreibt, der sollte eigentlich soviel Grundwissen mitbringen, dass er sich vorher mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Da muss man eben auch mal einem Kunden sagen, dass er seinen Strato oder 1&1 Account in die Tonne treten kann, wenn er seine alte HTML-Seite auf ein modernes CMS umstellen will. Mein Provider stellt mir 128 MB „echten“ PHP Speicher zur Verfügung. Damit läuft sowohl WP als auch BuddyPress, WooCommerce und 29 zusätzliche Plugins. Das ganze kostet mich knapp 5 € im Monat.

    • #21

      @Peter: Der genannte Zeitrahmen ist sicherlich zugespitzt formuliert und sollte eher für die einfache Installation eines ja doch sehr komplexen und tief in den Blog eingreifenden Systems stehen. Aber mit ein wenig Übung braucht man wirklich kaum mehr.

      Setzt du dabei auf einen Managed Server, oder administrierst du diesen selbst?

  13. #22

    @Michael: ich nutze einen Managed Server. Zur Verfügung stellt mir der Provider also quasi den Webspace und die Parallax Schnittstelle. Die Pflege der Hardware, Datensicherheit und Backups der SQL Datenbanken übernimmt er. Die Pflege der WP Installation inklusive Backup übernehme ich. Das liegt einfach daran, dass es sonst zu zeitaufwändig (und eigentlich auch zu kostenintensiv) wäre, wenn man sich zusätzlich zu dem recherchieren und schreiben von Blogbeiträgen auch noch um die Pflege der Serverseitigen Soft – und Hardware kümmern müsste. Zur statistischen Auswertung nutze ich Piwik.

    • #23

      @Peter: Danke für die Info. Diese ist sicherlich auch für kleinere eShop-Betreiber interessant. Plant man den mittel- und langfristigen Ausbau des Shops, so sollte man von Anfang an auf eine möglichst professionelle Infrastruktur achten. Denn ein Server-/Providerwechsel kann erfahrungsgemäß zu unschönen Ausfällen führen. Dies jedoch würde einem gerade im Kundenstamm wachsenden Angebot ordentlich schaden..

      Wichtig ist dabei m.E. vor allem auch ein guter Kundensupport, neben den rein technischen Merkmalen.

  14. #24

    selbst vor einigen Monaten direkt auf wp-meetup getestet, und das nicht mal selbst sondern von einer WP Interessention ohne WP vorkenntnisse, sie installierte nur auf meine Erklärung hin, direkt WooCommerz Shop suchte sich sogar ein Thema dazu aus, und nach wenigen Minuten (ladezeit) war alles aktiv.
    nach ca 2 Stunden basteln waren ca 10 Ihrer Produkte drin, eingeteilt in Produktgruppen und einige einfache Merkmale und erste Musterbestellungen wurden getätigt.
    da sie nur 10 Produkte hat, reicht der Aufwand Shop, über bezahlsysteme und andere rechtlich dinge, ist die anwenderin derzeit dran zu klären, hat aber nicht wirklich viel mit WP und Shopsystem zu tun.

    • #25

      @Franz Wieser: Danke für deinen Bericht. Zumindest kleinere Shops können damit selbst von technisch weniger erfahrenen Personen eingerichtet werden, das wäre so noch vor einiger Zeit nicht möglich gewesen. Dann sollten sie sich jedoch guten Rat oder einen guten Ratgeber suchen, um den Rest (das nicht-technische Wissen) auch noch zu lernen, da dies im täglichen Betrieb meist noch mehr zählt..

  15. #26

    Das ist alles recht schön und gut, nur es kommen alle paar Wochen neue Updates, so dass individuelle Sprach und Design-Einstellungen immer wieder angepasst werden müssen, was zum Teil recht aufwendig sein kann.
    WooCommerce ist eine tolle Software, doch sollte man nicht erwarten, dass alles so funktioniert, besonders wenn man noch PlugIns nutzt, wie man sich das vorstellt.

    Grüße

    Ulrich Eckardt

    • #27

      Hallo Ulrich,

      der Artikel bezieht sich auf eine WooCommerce-Installation „out of the box“, die tatsächlich so einfach, wie beschrieben verlaufen sollte.

      Wenn es an die Individualisierung der Software geht, ist natürlich immer ein mehr oder weniger großer Aufwand nötig, um eigene Vorstellungen umzusetzen. Und es ist richtig: WooCommerce fährt eine recht agile Entwicklung, und als von WooCommerce abhängige Erweiterung muss WooCommerce German Market da natürlich mitziehen.

      Darum ermutigen wir die Nutzer/innen unserer Plugins und Themes stets dazu, „update-sicher“ zu individualisieren, wo es geht. Zum Beispiel mithilfe eines Child-Themes, für das wir auch ein Starter-Kit bereit stellen.

      Mit eigenen Übersetzungen ist es etwas schwieriger, da bietet WordPress erst mit den sog. Language Packs ab 4.0 (hoffentlich) bessere Möglichkeiten. Doch auch für Übersetzungen gibt es Plugins, die man evtl. für den eigenen Bedarf anpassen lassen kann.

  16. #28

    Hallo,

    habe ein amazon-Affiliate Plugin für WP und Woocommerce verwendet. Dieses Affiliate-Plugin zieht die Artikeldaten und Bilder automatisch via amazon API. Nun bekam ich eine Abmahnung wegen eines Bildes, das aber automatisch von amazon geladen und eingebunden wurde. Ich habe keinen Einfluss darauf, welche Bilder er lädt. Natürlich kann ich alle Bilder durchsehen, ging aber anhand der API davon aus, dass es Bilder sind, mit denen amazon die Rechte geklärt hat und diese auch für die Affiliates zur Verfügung stellt.
    Anscheinend ist dem nicht so?

  17. #30

    Hallo 🙂

    Kann ich ein WooCommerce installieren (ist diees kostenfrei?)

    Ich benötige für die Startseite eine Art „Preisrechner“. Dieser soll die Anzahl von Wörtern x einem bestehenden Grundpreis rechnen und dann einen Gesamtpreis ausrechnen. Auch das Hochladen eines Dokuments sollte möglich sein.

    Gibt es dafür ein Plugin oder muss man dieses mit PHP selbst coden?

    Lg, Katharina

  18. #32

    Ist es möglich, WordPress, das Theme und Woocommerce komplett neu zu installieren, danach aber die bestehenden Kundendaten und Bestellungen zu „reaktivieren“?

  19. #36
    Frank Schultze

    Guten Abend, vorab, ich bin kein Profi. Ich habe mir mit Wortpress und dem theme trafelify eine Internetseite zusammengebastelt. Momentan noch auf meinem lokalhost. Wenn alles funktioniert, werde ich die Seite auf 1+1 in meine alte Homepage stellen. Nun wäre als Abschluss woocommerce genial. Ich bin genau nach Euren Anweisungen vorgegangen. Hat auch alles funktioniert. Woo hat aucch in meine Seitenleiste Shop, Warenkorb und Kasse zum Anklicken installiert. Wenn ich aber z.B. auf Shop klicke, bekomme ich die Anzeige:

    Startseite/Shop

    Shop

    Woran kann das liegen. Ich weiß mir keinen Rat und finde auch nicht, was ich vergessen habe.

    Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.
    Gruß und Dank

  20. #37
    Frank Schultze

    Noch eines hinterher. Ich will, wenn alles funktioniert, natürlich euren Deutschen Zusatz installieren, aber weil der Geld kostet, erst, wenn ich sehe, dass Woo funktioniert. Aber das kann doch eigentlich nicht der Grund sein, dass der ganze Shop sich nicht einmal zeigt.

    Gruß

  21. #39

    Ich möchte Woo in Verbindung mit einem Affiliate Projekt nutzen. Dafür muss ich die Warenkorbfunktion und das Warenkorblogo entfernen. Ist dies mit WooCommerce direkt möglich oder muss man dafür den Code durchackern? Wenn letzteres, gibt es irgendwo eine Beschreibung, was man tun muss?

    Danke schon mal.

    • #40

      @Rene: In der Regel muss man direkt den Quellcode bzw. die Theme-Templates bearbeiten. Es gibt Affiliate-Plugins für WooCommerce, mit denen wir jedoch keine Erfahrungen haben. Auch eine Anleitung ist mit bislang nicht bekannt.. Vielleicht kann ein anderer Leser weiterhelfen?

  22. #41

    Vielen Dank für die schnelle „Programmierungs“ Übersicht 😉 Ein Onlineshop auf WordPress-Basis ist natürlich sehr gute Möglichkeit einen eigenen Shop zu betreiben, dennoch Programmiere ich meinen Onlieshop am liebsten selbst 🙂

  23. #42

    Hallo, ich habe ein Problem. Nach der Aktivierung von woocommerce werden bei mir keine Seiten automatisch eingerichtet. Auch deaktivieren / aktivieren und neu installieren helfen nicht.

  24. #46

    Unsere kompletten Tutorials zu WooCommerce – und noch mehr – gibt es nun auch als E-Book: https://marketpress.de/shop/e-books/e-book-woocommerce-verstaendlich/

  25. #47

    Hallo lieber Michael,

    ich möchte woocommerce installieren, ich lade es auf meinen server hoch, ändere die zugriffsrechte und möchte dann in wordpress auf die plugins gehen und es lädt sich die seite dafür nicht mehr. es kommt nur noch ein weiße seite. hast du eine Idee an was das liegen könnte?

    viele grüße
    christopher

  26. #49

    Danke für den Artikel. Er hat sehr geholfen.

  27. #50

    Hallo,

    ist mit woocommerce folgendes möglich?

    – User sollen sich anmelden können und ihre Artikel verkaufen.
    Also ein shop, ahnlich wie ebay / kleiderkreisel etc.

  28. #51

    Die Anleitung wurde neu geschrieben und um den Einrichtungsassistenten von WooCommerce ergänzt.

  29. #52

    Hallo, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin … habe nach einem Themeupdate folgendes Problem bzw. folgende Meldung unter meinen Produkten im Shop:

    Call to a member function have_posts() on null in /kunden/xy/webseiten/wordpress/powervoice.de_new/wp-content/themes/University/woocommerce/single-product/related.php on line 34

    Auf meiner Seite wird bei den Produkten der Footer nicht mehr angezeigt, sondern nur diese Fehlermeldung. Auf allen anderen Seiten und auch auf dem Blog funktioniert alles wunderbar.

    Habe den Theme-Support auch angeschrieben …
    Danke für die Hilfe,

    Liebe Grüße,
    Marion

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